Balljunge als Hoffenheimer Held gegen Bayern

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Nach dem 0:2 des FC Bayern in Hoffenheim steht das erste Tor von Marc Uth (27.) im Fokus.

Mats Hummels putzt den Ball im Seitenaus aus. Ein Balljunge gibt Andrej Kramaric den Ersatzball und dieser wirft sofort zu Uth, der im Strafraum verwertet. Die Bayern-Defensive schläft und beschwert sich danach bei Schiedsrichter Daniel Siebert, weil Hummels' Ausputzer in der Hoffenheim-Hälfte landet.

"Der zweite Ball ist zwar im Spiel, aber 80 Meter vom Spielgeschehen entfernt", versteht Trainer Julian Nagelsmann die FCB-Kritik nicht.

"Der zweite Ball im Spiel ist irrelevant, weil der Treffer auch ohne diesen gefallen wäre."

Dass der Balljunge so schnell mitdachte, überrascht den Hoffenheim-Coach bei "sky" nicht: "Wir instruieren all unsere Balljungen aus unseren Nachwuchsmannschaften, dass sie das Spiel schnell machen sollen. Das Tor gehört sicherlich auch ihm."

Vorbild sei ausgerechnet der FC Bayern: "Manuel Neuer bekommt den Ball in der Allianz Arena oft schnell zurück. Solche Szenen können Spiele entscheiden."

Bayern trauert Chancen nach

Auf schmerzhafte Weise musste das der FC Bayern erfahren. Umso bitterer, weil die Münchner klar besser in die Partie fanden.

"Wir hatten Hoffenheim im Griff. Wir hätten in Führung gehen müssen", spricht Tormann Manuel Neuer unter anderem den Lattenschuss von Robert Lewandowski (7.) an.

Nach dem Gegentreffer tat sich der deutsche Rekordmeister schwer. "Beim 0:1 haben wir uns nicht optimal verhalten“, drückt sich der DFB-Torwart diplomatisch aus.

"Das ist kein Beinbruch", blickt Mats Hummels bereits auf das CL-Spiel gegen Anderlecht (Mi, 20:45 Uhr): "...wenn wir die richtige Reaktion zeigen."

Zumindest am Samstag zeigte der Balljunge die bessere Reaktion.


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Textquelle: © LAOLA1.at

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