In die Lage des Spielers hineinversetzen
Nagelsmann betont, dass es von seiner Seite her keinen Groll, sondern Verständnis gibt.
Er selbst würde stets eine Situationsbewertung vornehmen: "Ich versuche, mich in die Lage der Spieler hineinzuversetzen. Da gibt es Momente, wenn ein 26-Jähriger kommt und zu einem direkten Konkurrenten möchte - da versuche ich schon, mit Argumenten dagegenzusprechen."
Bei Wagner, der laut "Bild" für zehn Millionen Euro im Winter wechseln könnte, scheinen die Argumente auszugehen. "Es ist nicht mein Spieler, er gehört dem Verein. Wenn Vereine sich einigen, versucht man als Trainer, Dinge zu kompensieren", betont Nagelsmann.
Eines sei laut dem 30-Jährigen in punkto Ablöse jedoch klar: "Nur das Taxi zu bezahlen, wird nicht ausreichen."