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NEWS
Hinti: Frankfurts Leader ohne Kapitänsbinde
In seinen zweieinhalb Jahren in Frankfurt setzte sich Martin Hinteregger bereits ein kleines Denkmal.
Prompt als Stammspieler etabliert, stieg "Hinti" mit seiner direkten Art auf und außerhalb des Feldes nicht nur zum Publikumsliebling, sondern auch zu einem absoluten Leader im Team auf. Mit der Ankunft von Oliver Glasner wurden die Karten in Sachen Kapitänsbinde neu gemischt.
Hinteregger wurden vor allem in den deutschen Medien große Chancen eingeräumt. Geworden ist es schlussendlich sein 30-jähriger Teamkollege Sebastian Rode. Eine Entscheidung, die "Hinti" aber sportlich nimmt.
"Es war die logische Wahl", sagte Hinteregger nach Frankfurts Testspiel gegen Saint-Etienne (2:1). "Das war von vornherein eigentlich jedem klar. 'Seppl' macht seine Aufgaben ganz anders - und besser, denke ich. Es war die beste Wahl." Warum, erklärt der 28-Jährige so: "Er ist als Deutscher disziplinierter als andere. Dazu ist er ja Hesse, das ist auch nochmal ein Faktor. Und wenn er auf dem Platz steht und 100-prozentig fit ist, ist er einer der absoluten Führungsspieler."
Zumal Hinteregger bei Rodes Abwesenheit die Schleife bekommen könnte. Mit Routinier Makoto Hasebe geht nämlich ein 37-jähriges Urgestein in die siebte Frankfurt-Saison. Dem Japaner wurde die Ehre der Kapitänsbinde in der Vorsaison des öfteren zuteil. Gemeinsam mit Hasebe als Vizekapitän zu fungieren, sei "auch ganz was Großes, und die Aufgaben ändern sich dadurch nicht".