Hamann kritisiert: "Sabitzer zu undiszipliniert"

Hamann kritisiert: Foto: © GEPA
 

Didi Hamann haut mal wieder einen raus.

Der Ex-Profi und "Sky"-Experte hinterfragt in einem Interview den Transfer von Marcel Sabitzer zum FC Bayern München - und lässt kein gutes Haar am ÖFB-Teamspieler. "Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich hätte ihn nicht geholt. Oder nur, wenn Tolisso gegangen wäre. Das hat mich etwas überrascht", kritisiert der frühere DFB-Teamspieler bei "Spox" und "Goal".

"Mir ist er zu undiszipliniert. Die Frage ist auch, was seine beste Position ist. Auf der Acht schießt er wahrscheinlich nicht genügend Tore. Auf der Sechs ist er mir zu hitzköpfig, weil da braucht man jemanden, der Ruhe ausstrahlt", ledert Hamann weiter drauf los, ohne näher darauf einzugehen, was er unter "undiszipliniert" versteht.

Dass Sabitzer bei RB Leipzig nicht nur zum Kapitän aufgestiegen, sondern auch einer der besten Spieler der vergangenen Saisonen in der deutschen Bundesliga war, blieb dem Experten scheinbar im Verborgenen. "Es ist nicht einfach, wenn du als gestandener Spieler zu Bayern kommst und im Moment die Nummer 12 bis 14 bist. Wenn du das nicht gewohnt bist - er war ja die letzten fünf, sechs Jahre kein Einwechselspieler -, dann ist das keine einfache Situation. Ich bin gespannt, wie er das die nächsten Wochen macht."

"Was Adeyemi macht, ist sensationell"

Einem anderen Spieler mit Österreich-Bezug ist er positiver gesinnt. DFB-Neo-Teamspieler und Salzburg-Toptalent Karim Adeyemi hat es dem Ex-Liverpool-Mittelfeldstrategen angetan.

Ihm traut Hamann durchaus eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Bayern zu. "Er hat ja gesagt, dass er vielleicht mal gerne zurückgehen würde. Ich glaube, dass die Bayern sehr gute Karten haben und möglicherweise auch schon vorgefühlt haben. Was der Junge macht in seinen jungen Jahren, ist sensationell."

Adeyemi an der Seite von Topstürmer Robert Lewandowski oder danach sogar dessen Nachfolger? Für Hamann vor allem nach den Champions-League-Auftritten des Offensivspielers im Salzburg-Dress durchaus vorstellbar.

"Das wäre natürlich optimal: Du hast einen Lewandowski da, der noch ein, zwei, drei Jahre seine Tore schießt. Und du hast einen Jungen nächstes oder übernächstes Jahr da, der ihm zuschauen kann und dann möglicherweise mal die Rolle übernimmt. Deswegen würde es mich schwer wundern, wenn der nächste Verein von ihm nicht die Bayern wären."

VIDEO - Bayerns erste Saisonniederlage gegen Frankfurt:


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