FC Bayern: Kovac und der Maulwurf

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Das Thema "Maulwurf" lässt Bayern-Trainer Niko Kovac nicht los.

Nach dem 2:0-Erfolg in der Champions League gegen AEK Athen nimmt der 47-Jährige zum Umstand Stellung, das zuletzt immer wieder Interna aus der Kabine an die Öffentlichkeit gedrungen sind.

"Sie werden lachen, aber das Klima in der Mannschaft ist sehr gut. Dass immer wieder Sachen rauskommen, das ist ja nicht nur Bayern-like. Es gibt ja in anderen Klubs genau dasselbe. Ich finde das nicht gut und bin der Meinung, dass man das abstellen sollte. Ich weiß nicht, welchen Nutzen derjenige oder diejenigen haben", erklärt der Kroate bei "Sky".

Im nächsten Satz leistet sich Kovac einen Versprecher, der deutsche Medien zumindest mutmaßen lässt, dass er bereits mehr weiß: "Wenn sie die beiden... Ach die beiden sage ich schon. Das war ein Versprecher. Wenn sie denjenigen erwischen, dann geben sie mir vielleicht Bescheid und ich spreche mal mit ihm."

Hoeneß: "Geschwür, das man nicht mehr losbekommt"

Die Angelegenheit begleitet Kovac nun schon seit einigen Tagen. Bereits vor dem Match gegen AEK philosophierte er zum Thema Maulwurf beim FC Bayern:

"Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob das für ihn der richtige Weg ist. In der Geschichte gibt es genug Beispiele, ob das Troja war oder ob das Cäsar war. Wir müssen zusammenhalten, vom Zeugwart bis zum Trainer. Jeder ist verpflichtet, dass der Verein erfolgreich ist."

Bayern-Präsident Uli Hoeneß meint zu dieser Thematik: "Das ist ein Geschwür, das man nicht mehr losbekommt. Es hat jetzt gar keinen Sinn, da dazwischen zu hauen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, das Spiel zu verbessern, wieder selbstbewussten Fußball spielen und die Zuschauer zufriedenstellen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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