Hoeneß schießt gegen Länderspielpausen

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Der FC Bayern München ist zurzeit in einer Krise. Der deutsche Rekordmeister ist bereits seit vier Pflichtspielen ohne Sieg, Trainer Niko Kovac ist angezählt. Und jetzt kommt auch noch eine Länderspielpause - ein Umstand, der Bayern-Präsident Uli Hoeneß überhaupt nicht gefällt.

"Es ist dringend notwendig, dass die Bundesliga nicht ständig durch diese Pausen in ihrem Rhythmus unterbrochen wird. Wir haben drei Unterbrechungen in der Hinrunde, das ist Wahnsinn!", kritisiert Hoeneß im "Kicker".

Weiters fordert er: "Es darf vor allem auch im Sinne der großen Masse der Stadionbesucher maximal eine Pause geben, den Rest der Länderspiele sollten sie am Ende der Hinrunde, in der zweiten oder dritten Dezember-Woche, also kurz vor Weihnachten, durchführen oder direkt nach der Winterpause ab dem 15. Januar."

Unterstützung von Rudi Völler

Rudi Völler, Geschäftsführer Sport von Bayer Leverkusen, pflichtet Hoeneß bei und meint: "Die Frage ist, wie man für die Europapokal-Teilnehmer die Hinrunde hätte entzerren können. Das Problem ist: Wir haben mit der Saison viel zu spät angefangen."

"Italien und Spanien, die sonst immer nach der Bundesliga gestartet sind, haben zum ersten Mal seit Jahrzehnten mit der Meisterschaft vor uns begonnen. Die Konsequenz ist: Obwohl wir nur 18 Vereine haben, haben wir englische Wochen", sagt Völler.

"Das darf nicht noch einmal passieren! Auch wenn wir die WM im Sommer hatten: Wir hätten einfach zwei Wochen früher anfangen müssen. Wahnsinn! Unfassbar!", ist Völler in Rage.

Im Laufe der Saison 2018/19 gab es bereits eine Länderspielpause im September, dazu kommen die aktuelle im Oktober und eine weitere Mitte November.

Textquelle: © LAOLA1.at

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