"Auf der Zielgeraden droht die Eintracht alles zu verspielen, weil der Akku einfach leer ist", fürchtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Hütter: "Showdown" in München
Aus eigener Kraft können die auf Tabellenrang sechs zurückgefallenen Hessen nun den Einzug in die Champions League nicht mehr schaffen. Mit einer Niederlage bei Bayern München könnten sie sogar auf Platz acht stürzen und müssten die lange sicher geglaubte Rückkehr in die Europa League abschreiben.
"Nun kommt es in München zum Showdown. Wir haben dort unsere letzte Chance", sagt Hütter. Den Bayern reicht ein Remis, um die Titelverteidigung zu fixieren.
Zuversicht, dass er seine nach dem Halbfinal-K.o. drei Tage zuvor bei Chelsea nach Verlängerung und Elfmeterschießen (3:4) ausgelaugten Spielern wieder revitalisieren und ihnen Mut machen kann, schöpft Hütter aus dem starken Auftritt in London. "Die Bayern sind zu Hause eine Macht, aber wir haben zuletzt in den Spielen gegen Chelsea gezeigt, dass wir zweimal über 90 Minuten 1:1 spielen und mit einem Weltklasseteam mithalten konnten", erklärt der 49-Jährige.
Martin Hinteregger wollte "den Kopf freikriegen und noch mal alles reinhauen", um Samstag in München bestehen zu können. "Wir haben alle gesehen, wie geil es ist, durch Europa zu fliegen und internationale Spiele zu bestreiten. Das wollen wir nächstes Jahr unbedingt wieder erleben", sagt der Kärntner, dessen Zukunft jedoch noch offen ist.