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"Gott sei dank" - Gregoritsch gegen Ex-Klub mit Glück im Unglück
Der ÖFB-Stürmer entgeht im Duell mit Ex-Verein Freiburg gerade noch einem Platzverweis. Trotzdem überwiegt der Ärger nach der verspielten Führung.
Nur wenige Sekunden war Michael Gregoritsch vom ersten Platzverweis seiner Profikarriere entfernt - ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub.
Beim 2:2 des FC Augsburg gegen den SC Freiburg fliegt eine Ecke in den Strafraum, Manzambi köpft in Richtung Tor. Dabei fälscht Matanovic leicht ab, wodurch der Ball direkt auf die ausgestreckte Hand von Gregoritsch fliegt.
Doch anstelle eines schnellen Pfiffs lässt Schiedsrichter Petersen noch kurz weiterlaufen - mit Glück für den ÖFB-Kicker, denn Matanovic verwertet den Abpraller. "Gregerl" kommt anschließend mit Gelb davon.
"Richtig dumm, gleichzeitig ein Reflex"
Am "DAZN"-Mikro bezieht Gregoritsch Stellung zur Situation: "Richtig dumm, aber gleichzeitig war es ein Reflex. Also weiß ich gar nicht, ob man das als dumm bezeichnen darf."
Der Stürmer stehe eigentlich gut, um zu klären. Doch Matanovic fälscht den Kopfball eben noch entscheidend ab. Dass der Kroate den Nachschuss reinhaut, war für Gregoritsch Glück im Unglück. Deshalb meint er: "Gott sei dank ist es so ausgegangen für mich persönlich - aber auch für die Mannschaft."
Ansonsten wäre Gregoritsch vom Feld geflogen. Außerdem hätte Freiburg einen Elfmeter bekommen. "Das wäre eine Bombe gewesen", ist sich der 31-Jährige sicher.
Ärger über die hergegebene Führung
Das grundsätzliche Resümee des FCA-Stürmers fällt gemischt aus: "Wir wissen selbst gerade noch nicht, was wir damit anfangen sollen." Wie schon am Donnerstag gegen Union kommt Augsburg nicht über ein Remis hinaus.
Die Leistung habe sich gegenüber der letzten Partie zwar verbessert. "Aber gleichzeitig muss man einfach sagen: Das Spiel dürfen wir nicht mehr hergeben - schon gar nicht durch zwei Standards."
Gutschein für Hospitation beim Ex-Klub
Außerdem verriet der ÖFB-Teamspieler, dass er schon vor längerer Zeit ein bestimmtes Geschenk von SCF-Cheftrainer Julian Schuster bekam. Und zwar einen "Gutschein für eine Woche Hospitation nach meiner Karriere".
"Hoffentlich kann ich den irgendwann nach meiner Karriere einlösen", unterstreicht Gregoritsch die Ambition, es nach seiner aktiven Karriere wohl als Trainer versuchen zu wollen.