Dominik Wydra im Aufwind

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"Er ist ein fantastischer Fußballer, der das Potenzial hat, in der ersten Liga zu spielen!" Diese Worte von Trainer Daniel Meyer gehen runter wie Öl.

Denn bisweilen hatte Dominik Wydra in der laufenden Saison durchaus Grund zu Selbstzweifeln. Der ehemalige ÖFB-U21-Teamkapitän kam bei Erzgebirge Aue einfach nicht in Fahrt.

Im Herbst stand der Defensiv-Allrounder nur drei Mal in der Startelf, wurde beim 0:2 gegen Sandhausen leistungsbedingt sogar schon vor der Pause ausgewechselt und wurde daraufhin sechs Partien en suite gar nicht eingesetzt.

Doch das ist Vergangenheit. Aues Abwehrchef Steve Breitkreuz musste sich im Jänner einer Knie-Operation unterziehen, konnte im neuen Jahr noch nicht spielen und fällt noch länger aus. Auf der Suche nach einem neuen Mann für die zentrale Position in der Dreierkette hat sich Coach Meyer für den Wiener entschieden.

"Nie an seinen Stärken gezweifelt"

Drei Mal in Folge stand Wydra zuletzt in der Startformation. Vor allem beim 2:1-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli in der vergangenen Runde konnte der 24-Jährige vollauf überzeugen. "Das war bockstark, ganz ehrlich. Sehr souverän", war der Coach bei "Tag24" voll des Lobes für Wydra.

Meyer hofft nun, dass Wydra sein Potenzial konstant ausschöpfen kann: "Wir haben nie an seinen Stärken gezweifelt. Er hat es in der Hinrunde in den Pflichtspielen leider nicht auf die Wiese gebracht. Nach einem komischen Jahr hoffe ich, dass die Leistung in Hamburg ein Befreiungsschlag für ihn war. Dass er es drauf hat, haben jetzt alle gesehen."

Der Ex-Rapidler, der mittlerweile für Paderborn, Bochum und Aue 76 Spiele in der 2. deutschen Bundesliga absolviert hat, erklärt "Bild": "Mit mehr Spielzeit kommt auch die Sicherheit bei mir zurück."

Es ist durchaus ein entscheidendes Frühjahr für Wydra, läuft sein Vertrag im Erzgebirge doch im Sommer aus.


Textquelle: © LAOLA1.at

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