Salzburg nach Finalpleite: "Können uns nichts vorwerfen"
Die Mozartstädterinnen müssen sich dominanten Austrianerinnen im Cupfinale geschlagen geben. Dennoch überwiegt der Stolz.
von Emily Konrad
Für die Frauen des FC Red Bull Salzburg war es ein bitterer Fußballnachmittag.
Die Mozartstädterinnen standen erstmals im Finale des ÖFB-Frauen-Cups, mussten sich dort aber dem FK Austria Wien knapp geschlagen geben (zum Spielbericht >>>).
Trotz der bitteren Enttäuschung überwiegt die Freude über das Erreichte. "Ich glaube, dass wir uns nichts vorwerfen können, weil wir wirklich alles gegeben haben und jede für jeden gekämpft hat", ist Alessia Pamminger stolz.
"Bin stolz auf meine Mannschaft"
Auch Cheftrainer Dusan Pavlovic ist mit der Vorstellung seiner Schützlinge alles andere als unzufrieden, denn: "Wir haben heute gesehen, warum die Austria so dominant in dieser Saison ist und national und auch international so weit gekommen ist. Sie haben zusätzlich zu ihrer Qualität und Erfahrung auch einen guten Tag gehabt."
Deswegen: "Umso mehr bin ich stolz auf meine Mannschaft, wie gut und mutig wir mitgespielt haben und erst zum Schluss aus einem Standard das Tor bekommen haben, was gegen die Austria immer passieren kann. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen."
Die Rekordkulisse von 4.600 Zuschauern hat auch ihm imponiert: "Dieser Rahmen war für den gesamten Frauen-Fußball in Österreich etwas Besonderes. Es war ein besonderer Tag und ein besonderes Spiel."
"Nächste Schritte" sollen folgen
Es ist die erste Saison als FC Red Bull Salzburg in der ADMIRAL Frauen Bundesliga. Auf Anhieb hat man es in die Meistergruppe geschafft und konnte immer wieder starke Gegnerinnen wie die Veilchen fordern.
Nun sollen "die nächsten Schritte" in der Entwicklung folgen. An Tabellenplätzen orientiere man sich jedenfalls nicht, meint Pavlovic.
Am Sonntag misst sich Salzburg erneut mit Serienmeister St. Pölten.