Salzburg: Pflicht zu Frauen-Team "wenig produktiv"

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Neo-Frauen-Teamchefin Irene Fuhrmann bekräftigte im LAOLA1-Interview (HIER nachlesen >>>) ihre Ansicht, wonach mehr Frauen-Teams der Männer-Bundesligisten einen "Boom" auslösen könnten: "Weil es natürlich namhaft wäre, bei Red Bull Salzburg, bei Rapid, beim LASK zu spielen."

Während einige Vereine wie Rapid und der LASK von sich aus mit der Idee jonglieren, ist auch die Verpflichtung zur Einführung eines Frauen-Teams bei jedem Profi-Klub bereits ein vages Thema gewesen. Gegenüber "Salzburg24.at" gibt es vom Herren-Serienmeister zu dieser Idee jedenfalls eine Absage.

"Aus mehreren Gesichtspunkten sollte auch in diesem Bereich die Nachfrage das Angebot bestimmen, weshalb wir die verpflichtende Einführung als wenig produktiv erachten", heißt es in einer Stellungnahme von Red Bull Salzburg gegenüber dem Medium.

Der Klub beschäftige sich aber "im Zuge einer mittel- bzw. langfristigen Planung damit, wie eine erfolgreiche Umsetzung für uns Sinn machen könnte."

Die professionelle Ausbildung junger Spieler bei den Herren sei seit vielen Jahren ein "Hauptaugenmerk", aber mit einem hohen infrastrukturellen und personellen Aufwand verbunden.

Mit Dominator spusu SKN St. Pölten, USC Landhaus (Kooperationsverein von Austria Wien), Sturm Graz, dem SV Horn und Wacker Innsbruck sind momentan fünf Klubs der oberen Herren-Leistungsstufen auch in der Planet Pure Frauen-Bundesliga vertreten, die nach dem Abbruch keinen Meister und Absteiger kürte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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