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England schenkt Panama halbes Dutzend ein

Die "Three Lions" lassen WM-Neuling Panama nicht den Hauch einer Chance.

England schießt sich mit einer wahren Machtdemonstration vorzeitig ins Achtelfinale.

Die "Three Lions" lassen WM-Neuling Panama am zweiten Spieltag der Gruppe G beim 6:1-Erfolg nicht den Hauch einer Chance.

Bereits zur Pause ist nach Treffern von Stones (8.,40.), Kane (22. ,46. - beide per Elfmeter) und Lingard (36.) alles klar. Kane schnürt in Minute 62 den Triplepack, Baloy (78.) setzt mit Panamas erstem WM-Treffer den Schlusspunkt.

England feiert damit den höchsten Sieg ihrer WM-Geschichte.

Durch den zugelassenen Ehrentreffer von Panama verpasst England in Gruppe G den alleinigen Sprung an die Spitze. Vor dem direkten Duell am letzten Spieltag gegen Belgien um den Gruppensieg halten beide Teams bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 8:2. Bei einem Unentschieden würde die Fair-Play-Wertung entscheiden.

Tabelle und Spielplan Gruppe G>>>

England auf Rekordjagd

Noch nie schaffte England bei einer WM-Endrunde fünf oder mehr Tore in einem Match. Vier Treffer gelangen insgesamt zweimal, zuletzt beim 4:2-Finalsieg nach Verlängerung 1966 gegen Deutschland.

Diesmal war für den Erfolg allerdings kein umstrittenes Wembley-Tor nötig, Effizienz bei Standard-Situationen gegen defensivschwache "Canaleros" reichte. In der achten Minute köpfelte Stones nach Eckball von Kieran Trippier zum 1:0 ein, 14 Minuten später wurde Lingard im Strafraum umgerissen und Kane verwertete den Penalty sicher.Spätestens das 3:0 durch einen Lingard-Schlenzer nach sehenswertem Zusammenspiel mit Raheem Sterling beseitigte die letzten Zweifel (36.).

In der 40. Minute zeigten die Engländer noch einmal ihre Stärke bei Standard-Situationen. Nach einem gelungenen Freistoßtrick köpfelte Sterling aus kurzer Distanz Panama-Goalie Jaime Penedo an, und Stones, der zuvor im Nationalteam noch nie gescort hatte, staubte per Kopf zum 4:0 ab. Vor dem Pausenpfiff legte der Favorit noch einmal nach. Kane wurde im Strafraum niedergerungen und netzte seinen zweiten Elfmeter auf nahezu identische Weise wie den ersten ein.

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Schongang reicht in Hälfte zwei

Im Gegensatz zum mühevollen 2:1 gegen Marokko, als eine Reihe großer Chancen ausgelassen wurde, erzielten die Engländer in der ersten Hälfte mehr Tore, als sie Chancen herausspielten. Weit weniger effizient war da schon Panama. Anibal Godoy schoss aus guter Position weit daneben (5.), ein Versuch von Yoel Barcenas ging um einiges knapper daneben (16.).

Die zweite Hälfte absolvierte England im Schongang und kam trotzdem noch zum sechsten Tor. Kane fälschte einen Schuss von Ruben Loftus-Cheek mit dem Rücken zum Schützen stehend per Ferse entscheidend ab und bekam den Treffer zugeschrieben. Damit übernahm er mit nunmehr fünf Turniertoren auch die Führung in der Schützenliste vor Belgiens Romelu Lukaku und Cristiano Ronaldo von Portugal (jeweils 4).

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Match schon Testspiel-Charakter, wobei Panama dem Ehrentor vorerst zweimal nahe kam. In der 66. Minute rettete Goalie Jordan Pickford gegen Michael Murillo, zehn Minuten danach schoss Roman Torres aus wenigen Metern daneben.

So blieb es dem eingewechselten Kapitän Baloy vorbehalten, das erste WM-Tor Panamas zu erzielen. Er war nach einer Freistoßflanke von Ricardo Avila in der 78. Minute erfolgreich.


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