Sieg! Rapid überwintert im Europacup

Sieg! Rapid überwintert im Europacup Foto: © GEPA
 

Der SK Rapid Wien ist auch im Frühjahr 2022 im Europacup vertreten!

Die Hütteldorfer gewinnen ihr "Endspiel" um den dritten Gruppenplatz am letzten Spieltag der Europa League mit 1:0 beim KRC Genk und ziehen daher in die Zwischenrunde der Conference League ein.

Die Grün-Weißen sind von Beginn weg die dominierende Mannschaft, spielen sich einige gute Chancen heraus, Schüsse von Marco Grüll und Ercan Kara können zunächst aber von Genk-Keeper Maarten Vandevoordt pariert werden.

Nach einer halben Stunde geht Rapid dann auch in Führung. Genk lässt sich nach einer eigenen Ecke auskontern. Thorsten Schick bedient Robert Ljubicic ideal, dieser schließt eiskalt zum 1:0 ab (29.). Kurz vor der Pause muss Rapid aber noch einen Rückschlag hinnehmen nachdem Ercan Kara verletzt ausgewechselt werden muss.

Die Hütteldorfer lassen das Spiel in der zweiten Halbzeit aber etwas entgleiten, Paul Gartler hält Rapid allerdings mit einigen starken Paraden im Spiel. Die Feldhofer-Truppe konzentriert sich in der Schlussphase fast nur mehr aufs Verteidigen, am Ende wird die Führung aber erfolgreich über die Zeit verteidigt.

Rapid schließt die Gruppe H somit noch als Dritter ab (6 Pkt.), Genk scheidet als Letzter (5 Pkt.) aus. West Ham (13 Pkt.) gewinnt die Gruppe trotz einer 0:1-Pleite zuhause gegen Dinamo Zagrab, das entscheidende Tor erzielt Orsic (4.). Dinamo Zagreb darf als Zweiter (10 Pkt.) mit dem Europa-League-Sechzehntelfinale planen.

Starke erste Hälfte ebnet Rapid den Weg

Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer durfte im zweiten Match seiner Amtszeit zum ersten Mal jubeln. Der Erfolg in Belgien bedeutet, dass gleich drei österreichische Clubs international überwintern - neben Rapid sind dies Red Bull Salzburg (Champions-League-Achtelfinale) und der LASK (Conference-League-Achtelfinale). Zuletzt blieb in der Saison 1983/84 ein österreichisches Trio über den Jahreswechsel im Europacup, damals gelang dies Rapid, der Austria und Sturm Graz.

Den Grundstein für den Sieg legte Rapid in der ersten Hälfte. Die Gäste begannen stark, drängten Genk immer wieder in die Defensive und verzeichneten auch die ersten Chancen. Goalie Maarten Vandevoordt hatte bei Schüssen von Marco Grüll (16.) und Ercan Kara (18.) große Mühe. Die einzige gefährliche Aktion der Hausherren vor der Pause resultierte aus einem missglückten Abschlag von Schlussmann Paul Gartler, den darauffolgenden Schuss von Kristian Thorstvedt blockte Emanuel Aiwu ab (29.).

Nach dem darauffolgenden Konter lancierte Rapid einen Konter, Thorsten Schick spielte für Ljubicic auf und der Mittelfeldmann überraschte Vandevoordt mit einem satten Schuss ins kurze Eck. Rapid blieb weiter am Drücker, der wenig später angeschlagen ausgeschiedene Kara prüfte Vandevoordt in der 36. Minute. Karas Sturm-Kollege Taxiarchis Fountas hatte bereits vor Spielbeginn ebenfalls angeschlagen passen müssen.

Zittern bis zum Schluss

Zur Pause vollzog Coach Bernd Storck bei seiner Premiere auf der Genk-Bank einen Dreifach-Wechsel. Es kam unter anderem der über zwei Meter große Stürmer Paul Onuachu, der gleich für ordentlich Betrieb im Rapid-Strafraum sorgte, so etwa in der 51. Minute, als Gartler bei einem Versuch des Nigerianers auf dem Posten war. Vier Minuten später verhinderte der Rapid-Keeper mit einer Fußabwehr gegen Thorstvedt den Ausgleich.

Der österreichische Vizemeister geriet immer mehr unter Druck, überstand viele Standard-Situationen ebenso wie einen knappen Fehlschuss von Luca Oyen (79.) oder ein riskantes Dribbling von Gartler gegen Theo Bongonda (80.). Auch die sechsminütige Nachspielzeit brachte Rapid mit viel Zittern, aber unbeschadet hinter sich.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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