Endstand
0:1
0:1 , 0:0
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Celtic scheitert trotz Adamu-Assist in Europa League an Stuttgart

Der Österreicher leitet die frühe Führung der Schotten ein, aber dann kommt von Celtic zu wenig, um das Hinspiel auszugleichen.

Celtic scheitert trotz Adamu-Assist in Europa League an Stuttgart Foto: © GETTY

Celtic Glasgow und ÖFB-Legionär Junior Adamu scheitern im Europa-League-Playoff am VfB Stuttgart.

Die Schotten gewinnen das Rückspiel zwar mit 1:0 in Stuttgart, doch der 4:1-Hinspiel-Sieg reicht den Deutschen zum Weiterkommen.

Adamu schockt Stuttgart früh

Das Spiel beginnt mit einem Paukenschlag für die Deutschen. Nach nur 30 Sekunden muss Alexander Nübel bereits hinter sich greifen: Luke McCowan sorgt für die Blitzführung der Gäste (1.).

Einen entscheidenden Anteil daran hat der österreichische Legionär Junior Adamu. Der Stürmer, der von Celtics Coach Martin O'Neill das Vertrauen in der Startelf erhält, glänzt mit Übersicht und liefert den Assist zum frühen Schock.

Die Hausherren zeigen sich nur kurz beeindruckt und reißen das Spiel schnell an sich. Doch offensive Versuche von Jamie Leweling (12.) und Badredine Bouanani (16.) finden ihren Meister im starken Celtic-Schlussmann Viljami Sinisalo.

Ein Anrennen ohne Happy End

Nach Wiederanpfiff bleibt das Bild unverändert: Stuttgart drückt, die Gäste verteidigen leidenschaftlich. Deniz Undav scheitert kurz nach Wiederbeginn erneut am glänzend aufgelegten Sinisalo (50.).

Für den Assistgeber Adamu endet der Arbeitstag nach 56 Minuten, er wird durch Tomas Cvancara ersetzt.

Ein vermeintlicher Treffer der Schwaben wird durch den VAR wegen einer Abseitsstellung aberkannt (76.), während auf der Gegenseite nur Daizen Maeda Keeper Nübel noch einmal ernsthaft prüft (60.).

Trotz einer Statistik von 21 Torschüssen und 13 Eckbällen gelingt dem VfB kein Tor mehr. Der Aufstieg ist dank des Polsters aus dem Hinspiel dennoch gesichert, während für Adamu und Celtic die internationale Saison beendet ist.

Ferencvaros im Achtelfinale

Ebenfalls eine Runde weiter ist Ferencvaros Budapest. Die Ungarn gewinnen zuhause mit 2:0 gegen Ludogorets Rasgrad aus Bulgarien.

Dank der Treffer von Gabi Kanichowski (13.) und Kristoffer Zachariassen (30.) können die Ungarn die 1:2-Niederlage in Bulgarien wettmachen und sich fürs Achtelfinale qualifizieren.

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