EL-Playoff: Lose für Rapid, LASK und Sturm

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Das Playoff der UEFA Europa League ist ausgelost. Der SK Rapid, der LASK und der SK Sturm kennen die möglichen Hürden, die sie nehmen müssen, um in die Gruppenphase einzuziehen.

Sollte der SK Rapid gegen Slovan Bratislava aufsteigen, würde der Sieger der Paarung Hajduk Split (Kroatien) gegen FCSB (Rumänien) auf die Hütteldorfer, die im ersten Duell Heimrecht haben, warten.

Die Grazer müssen zunächst AEK Larnaca aus Zypern biegen, danach ginge es gegen den Aufsteiger aus dem Duell Trencin (Slowakei) gegen Feyenoord Rotterdam (Niederlande).

Wenn dem LASK die Sensation gegen Besiktas gelingt, ist Nordsjaelland (Dänemark) oder Partizan Belgrad (Serbien) die finale Hürde vor der Gruppenphase. Das Rückspiel würde in Oberösterreich stattfinden.

Sollte RB Salzburg in der 3. Runde der CL-Quali am mazedonischen Meister Shkendija scheitern, ginge es für die "Bullen" im EL-Playoff gegen Cork City (Irland) oder Rosenborg Trondheim (Norwegen) weiter - RBS hat im Rückspiel Heimrecht.

Gespielt wird jeweils am 23. und 30. August.

Für Rapid hätte es schlimmer kommen können

Rapid war wie Sturm in der Auslosung ungesetzt. Die Grünweißen hätten auch auf den FC Basel, den FC Kopenhagen oder Maribor treffen können.

Hajduk Split belegte in der abgelaufenen Saison Platz drei in der kroatischen Liga und dürfte gegen Steaua Außenseiter sein. Der Traditionsklub aus Bukarest, der nach einem Namensstreit mit der rumänischen Armee offiziell nur noch "FCSB" heißt, wurde in der heimischen Liga Zweiter.

Während Hajduk in der zweiten Qualirunde gegen Slawia Sofia kämpfen musste, schaffte Rumäniens Rekordmeister gegen Rudar Velenje (SLO) problemlos den Aufstieg.

Keine gute Saison von Feyenoord

Im Fall von Sturm, das zunächst AEK Larnaka aus Zypern biegen muss, ist die Ausgangslage abgesteckt. Feyenoord ist gegen Trencin klar zu favorisieren.

Der von Giovanni van Bronckhorst trainierte Klub aus Rotterdam beendete die vergangene Saison in der niederländischen Ehrendivision jedoch nur auf Platz vier. Im Sommer holte Feyenoord Alt-Star Robin van Persie (34) in die Heimat zurück.

In der zweiten Qualirunde waren die gesetzten Niederländer noch nicht im Einsatz.

Ein alter Bekannter bei Partizan

Das LASK würde als Sieger des Duells mit Besiktas die Setzung der Türken im Playoff übernehmen. Dementsprechend "leichter" sind auch die möglichen Gegner. Der FC Nordsjaelland aus Farum nahe Kopenhagen wurde in der dänischen Liga zuletzt Dritter.

Partizan wurde hinter Erzrivale Roter Stern in der serbischen Meisterschaft Vizemeister.

Als Aktiver immer noch dabei ist bei den Schwarz-Weißen der mittlerweile 40-jährige Ex-Internationale Sasa Ilic, der von 2007 bis 2010 mit mäßigem Erfolg bei Red Bull Salzburg unter Vertrag war.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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