SK Sturm Graz SK Sturm Graz STU
SK Brann SK Brann BRA
Endstand
1:0
0:0 , 1:0
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Sturms versöhnliches EL-Aus: "Wollten die Fans glücklich machen"

Die Grazer verabschieden sich mit Anstand aus der Europa-League. Zum Abschluss gibt es einen Sieg gegen Brann und lächelnde Gesichter bei den "Blackies".

Sturms versöhnliches EL-Aus: "Wollten die Fans glücklich machen" Foto: © GEPA

Der SK Sturm hat das Siegen nicht verlernt! Am achten und letzten Spieltag der UEFA-Europa-League-Gruppenphase verabschieden sich die Grazer mit einem 1:0-Erfolg gegen Brann (Zum Spielbericht>>>) aus dem internationalen Geschäft.

Es ist nicht nur der erste Pflichtspielsieg unter Neo-Coach Fabio Ingolitsch sondern auch der erste Sieg für die "Blackies" seit dem Grazer Derby Anfang Dezember.

Sturm freut sich über Leistungssteigerung

Sturm tritt gegen Brann aktiver als noch gegen Feyenoord auf, wie Goldtorschütze Kiteishvili nach dem Spiel bei "Sky" hervorhebt: "Es war in allen Aspekten eine Leistungssteigerung."

Die Grazer erwischen einen guten Start, geben in weiterer Folge aber das Heft aus der Hand. Die zweite Hälfte verläuft aus schwarz-weißer Sicht besser. Nach einer schönen Kombination zwischen Weinhandl, Karic und Kiteishvili dreht der Georgier jubelnd ab, doch dem Treffer wird die Gültigkeit verwehrt (56.).

Kiteishvili will die Fans "wieder glücklich machen"

Für Kiteishvili ein neues Gefühl: "Für mich war es das erste Mal und es war ziemlich hart." Doch der Mittelfeldmotor muss sich sich nicht lange ärgern: Als alles bereits nach einem torlosen Unentschieden aussieht, schlägt Kiteishvili erneut zu (85.).

Es bleibt beim Goldtor. Sturm verabschiedet sich mit drei Punkte für diese Saison aus dem internationalen Geschäft. Für Kiteishvili ein enttäuschender Umstand, auch wenn das Ausscheiden vor dem Spiel schon traurige Gewissheit war.

Mit dem Sieg in der Tasche ist es für Sturms "10er" aber dennoch ein positiver Abschluss: "Wir wollten unsere Fans wieder glücklich machen."

Horvat kommentiert Abgangs-Gerüchte

Tomi Horvat ist trotz des Ausscheidens aber dennoch enttäuscht: "Wir hätten mehr Punkte machen müssen. Wenn man sieht, dass Brann mit neun Punkten durch ist, hätten wir das auch schaffen müssen."

Um den Slowenen kreisen hartnäckige Abgangs-Gerüchte. Ein Transfer zu Bristol City im Sommer soll fix sein, auch ein Abgang bereits im Winter stehen im Raum (alle Infos>>>).

Horvat wisse nicht, ob das sein letztes Spiel für Sturm war. Er ist "aktuell Spieler von Sturm Graz und ich konzentriere mich auf diese Aufgabe." Das falle dem 26-jährigen nicht schwer, denn "jeder Fußballer, will Spiele spielen."

Ingolitsch freut sich auf Duell mit Ex-Klub

Für seinen aktuellen Trainer, Fabio Ingolitsch, war es der erste Sieg im ersten Heimspiel als Sturm-Trainer. Er hat eine Verbesserung seiner Mannschaft - vor allem zu Spielbeginn - im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Rotterdam gesehen: "Es war ein Schritt in die richtige Richtung." Der Trainer bittet um Geduld, die guten Spielphasen zu verlängern. Es ist für den 33-Jährigen notwendig "noch länger mit der Mannschaft zusammen zu arbeiten".

Viel Zeit zum Arbeiten bleibt bis zum nächsten Pflichtspiel aber nicht. Bereits in drei Tagen haben die Grazer ihr nächstes Pflichtspiel. Ausgerechnet im Cup-Viertelfinale bei Ingolitschs ehemaligen Arbeitgeber Altach (Sonntag ab 17:30 im LIVE-TICKER>>>).

Der neue Grazer Coach weiß: "Mit Altach kommt wieder eine Mannschaft mit Wucht und Geradlinigkeit." Ingolitsch freut sich auf das "Wiedersehen mit der Ex", weiß aber auch, "dass es eine harte Nuss wird."

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