Schmerzhafte Verletzung bei Sabitzer

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Die Europa League endete für Marcel Sabitzer in doppelter Hinsicht schmerzlich.

Der ÖFB-Teamspieler musste sich im Viertelfinal-Rückspiel mit RB Leipzig Olympique Marseille mit 2:5 (Spielbericht) geschlagen geben und schied trotz des 1:0-Hinspielsiegs aus. Sabitzer musste zudem verletzt ausgewechselt werden.

Wie Leipzig noch am Donnerstagabend bekanntgab, hat sich der 24-Jährige die linke Schulter ausgekugelt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Sabitzer, der einen Tag vor der Partie seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2022 verlängert hatte, war in der 59. Minute ausgewechselt worden. Er hatte bereits vor der Winterpause wegen einer Schulterverletzung lange gefehlt. Man könne sich ausrechnen, wie lange das nun dauern werde, meinte Trainer Ralph Hasenhüttl. Womöglich steht Sabitzer in der Schlussphase der Bundesliga nicht mehr zur Verfügung.

Zudem verletzte sich auch noch Innenverteidiger Dayot Upamecano. Beim 19-jährigen Franzosen habe der Oberschenkel zugemacht. Weitere Details müssen nun die Untersuchungen zeigen.

Hasenhüttl: "Da muss man schon schlucken"

Bei den "Bullen" saß die Enttäuschung nach dem Aus in der Europa League tief. "Es war ein ganz bitterer Abend für uns als Mannschaft. Wir haben Fehler gemacht, die dürfen uns so nicht passieren. So haben wir den Gegner leichtfertig wieder aufgebaut", sagte Kevin Kampl.

Hasenhüttl meinte: "Wir haben bereits in den ersten zehn Minuten den kompletten Vorsprung wieder hergegeben. Da muss man schon schlucken, wenn man eine so gute Ausgangsposition so leichtfertig aus der Hand gibt. Auch wenn wir versucht haben den Kampf anzunehmen, haben wir es Marseille viel zu häufig viel zu einfach gemacht. Dennoch waren es sehr interessante erste internationale Spiele für uns, aus denen wir viel mitnehmen und lernen können."

RB tritt am Sonntag in der Meisterschaft bei Werder Bremen an und kämpft als Tabellensechster um die Champions-League-Ränge.

Textquelle: © LAOLA1.at

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