Georg Pangl findet Europa League 2 "skandalös"

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Der neugeschaffene UEFA-Bewerb mit dem Arbeitstitel "Europa League 2" lässt einige Nationen euphorisch in die Zukunft blicken.

European-League-Generalsekretär Georg Pangl zeigt sich im Interview mit "90minuten.at" allerdings wenig angetan und verdeutlicht, dass speziell die kleineren Nationen vom neuen System benachteiligt werden.

Der ehemalige Vorstand der österreichischen Bundesliga kritisiert vor allem die Herangehensweise der UEFA: "Die wichtigsten Fragen sind noch offen: Wie sieht die finanzielle Verteilung künftig aus und welche kommerzielle Strategie wird mit dem neuen Format verfolgt."

"Und da rede ich nicht einmal vom Namen des neuen Bewerbes oder vom Koeffizienten für das Ranking, der noch zu definieren ist und für die Kleineren keinen Nachteil bringen darf. Aus unserer Sicht hätte man alles im Paket beschließen müssen, aber augenscheinlich wurde wieder ein Schnellschuss gemacht."

Obwohl dieser neue Bewerb zusätzliche 16 Europacup-Startplätze bringt, so könnten speziell kleinere Länder wie Österreich bei diesem neuen Format auf der Strecke bleiben.

"Sollte Österreich im Ranking, was ich natürlich nicht hoffe, einmal wieder zurückrutschen und eventuell aus den Top 15 fallen, dann sind alle, ich wiederhole alle Klubs – bis auf den Meister, wenn er nicht in die Champions League kommt - aus der „normalen“ Europa League ausgeschlossen und haben nur noch eine Chance auf die Europa League 2. Das ist skandalös und wurde bis jetzt noch nirgends erwähnt."

Das gesamte Interview von "90minuten.at" gibt es HIER nachzulesen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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