Mählich über Porto: "Da blutet mir ein wenig das Herz"
Die Portugiesen setzen sich am Ende dank einer starken Defensive und guten Kontersituationen durch. Das stößt nicht bei allen Experten auf Lob.
Für den VfB Stuttgart ist im Achtelfinale der UEFA Europa League beim FC Porto Endstation!
Der deutsche Bundesligist verliert nach dem Hinspiel (1:2) auch das Rückspiel (0:2). Am Ende zeigt sich der Gegner zu effizient und Stuttgart muss sich in Sachen Chancenverwertung auch an die eigene Nase fassen.
Nach der Partie analysieren die Experten bei CANAL+ die Leistung der beiden Teams und heben dabei die defensive Stabilität der Portugiesen hervor: "Sie verteidigen richtig gut, sind nach vorne hin trotzdem gefährlich und haben einen tollen Torhüter", so Roman Mählich.
Erfolg gibt Porto Recht
Auch Ex-ÖFB-Kicker Georg Teigl sieht das ähnlich: "Es war teilweise wie eine Übungsform, da war es sehr schwer durchzukommen. Räume haben sie keine angeboten."
Vor allem Mählich zeigte sich aber wenig begeistert von dieser Taktik. "Es läuft halt alles im Moment für die Strategie des Trainers von Porto. Von Fußball-Romantik ist keine Spur und auch keine Zeit. Mir persönlich blutet da ein wenig das Herz, wenn ich solche Kicker in der Mannschaft habe und dann das Spiel nur auf verteidigen und Konter auslege."
Trotzdem gibt der Erfolg und das Weiterkommen dem FC Porto am Ende des Tages Recht, so Mählich: "Was zählt im Fußball ist nur der Erfolg. Das ist halt so und das wird sich auch nicht mehr ändern."