Leverkusen verspürt nach EL-Aus "Leere"

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Mit Bayer Leverkusen muss am Montag das einzige deutsche Team im in Deutschland ausgetragenen Finalturnier der Europa League die Segel streichen.

Inter Mailand war für die "Werkself" im Viertelfinale dann doch eine Nummer zu groß. Zwar hielt Leverkusen die Partie bis zum Schluss spannend, die "Nerazzurri" hatten in der sehr kampfbetonten Partie jedoch die deutlich besseren Chancen vorgefunden (Spielbericht >>>).

Den Unterschied machte letztlich aber die Anfangsphase, die Leverkusen im Vergleich zu den Italienern deutlich verschlief und Inter Mailand somit schon früh in der Partie ziehen lassen musste.

"Es fühlt sich alles leer an"

"Schade, dass es früh 2:0 stand. Man kann sagen, dass man es da schon verloren hat. Wir haben es uns nicht einfach gemacht", meint Leverkusen-Keeper Lukas Hradecky nach dem Spiel gegenüber "RTL". Auch sein Cheftrainer Peter Bosz sieht die Sache ganz ähnlich: "Die ersten 20 Minuten waren nicht gut, das können wir viel besser."

"Was ich gesehen habe, war es sehr unruhig. Wir haben viele einfache Pässe verloren. Es sah aus, als wären wir nervös gewesen. Am Ende waren es dann auch zu wenige Torchancen. Wir müssen im letzten Drittel schneller schießen, schneller flanken. Im Moment füllt sich alles leer an", schließt der Leverkusen-Trainer sein Fazit ab.

Hradecky, der sich mit einigen Paraden auszeichnen konnte, nimmt die ganze Sache nicht so schwer. "Wir haben trotzdem noch gekämpft. Wir müssen davon lernen. Wir sind nächstes Jahr wieder in der Europa League, da versuchen wir, noch weiter zu kommen. Wir müssen nächstes Jahr wieder attackieren", denkt der Keeper bereits an die kommende Saison.

Lukaku von Leverkusen beeindruckt

Torschütze Romelu Lukaku von Inter Mailand zollt seinem Gegner nach dem Spiel Respekt. "Leverkusen ist ein gutes Team. Ich schaue viel Bundesliga. Sie haben ein junges Team, einen guten Trainer."

Genau deswegen wurde Inter Mailand bis zur letzten Minute auch alles abverlangt, wie der Belgier meint. "Es war ein hartes, ausgeglichenes Spiel. Wir sind glücklich, dass wir weiter sind. Wir müssen uns gut vorbereiten. Die nächsten 48 Stunden werden wichtig, um uns zu erholen. Es war ein hartes Spiel. Sie haben es uns echt schwer gemacht."

Im Halbfinale trifft Inter Mailand nun entweder auf Schachtjar Donezk oder den FC Basel. Am Dienstag (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker und auf DAZN) stehen sich diese beiden Teams in ihrer Viertelfinal-Begegnung gegenüber.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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