Inter Mailand eliminiert Bayer Leverkusen

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Inter Mailand steht im Halbfinale der Europa League! Die "Nerazzurri" bezwingen Bayer Leverkusen im Viertelfinal-Entscheidungsspiel in Düsseldorf mit 2:1.

Die Italiener erwischen den besseren Start in die Partie - Nicolo Barella bringt Inter mit einem präzisen Außenristschuss in Führung (15.). Es dauert nicht lange bis die Mailänder einen zweiten Treffer folgen lassen können - Romelu Lukaku behauptet den Ball im gegnerischen Sechzehner und netzt die Kugel im Fallen ein (21.).

Leverkusen gelingt allerdings nur kurz darauf der etwas überraschende Anschlusstreffer durch Kai Havertz (24.). Inter Mailand bekommt gleich danach einen Elfmeter zugesprochen, nach Hinzuziehen des Videobeweises wird der Handelfmeter jedoch wieder aberkannt.

Inter Mailand findet auch in der zweiten Halbzeit die besseren Möglichkeiten vor, verpasst es jedoch für die Vorentscheidung zu sorgen. So bleibt Leverkusen bis zum Schluss im Rennen um den Aufstieg, kann sich jedoch nicht genügend zwingende Chancen herausspielen, um sich in die Verlängerung zu retten.

In der Nachspielzeit wird Inter Mailand erneut ein Elfmeter zugesprochen, wieder wird dieser nach Einschreiten des Video-Assistenten jedoch zurückgenommen.

ÖFB-Kapitän Julian Baumgartlinger steht bei Leverkusen in der Startelf und wird in der 68. Minute ausgewechselt. Aleksandar Dragovic und Ramazan Özcan, für den es sein letztes Karriere-Spiel ist, erleben die Partie von der Bank aus.

Im Halbfinale trifft Inter Mailand am 16. August in Köln entweder auf Schachtar Donezk oder Basel. Der Sieger dieser beiden wird am Dienstag (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker und auf DAZN) ermittelt.

Stimmen nach dem Spiel

Romelu Lukaku:

"Leverkusen ist ein gutes Team. Ich schaue viel Bundesliga, sie haben ein junges Team, einen guten Trainer. Es war ein hartes, ausgeglichenes Spiel. Wir sind glücklich, dass wir weiter sind. Wir müssen uns gut vorbereiten. Die nächsten 48 Stunden werden wichtig, um uns zu erholen. Es war ein hartes Spiel. Sie haben es uns echt schwer gemacht."

Lukas Hradecky:

"Wir haben es uns nicht einfach gemacht. Schade, dass es früh 2:0 stand. Man kann sagen, dass man es da schon verloren hat. Aber wir haben trotzdem noch gekämpft. Wir müssen davon lernen. Wir sind nächstes Jahr wieder in der Europa League, da versuchen wir, noch weiter zu kommen. Wir müssen nächstes Jahr wieder attackieren."

Peter Bosz:

"Was ich gesehen habe, war es sehr unruhig. Wir haben viele einfache Pässe verloren. Es sah aus, als wären wir nervös gewesen. Die ersten 20 Minuten waren nicht gut, das können wir viel besser. Am Ende waren es dann zu wenige Torchancen. Wir müssen im letzten Drittel schneller schießen, schneller flanken. Im Moment füllt sich alles leer an."

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