Europa League: Mateschitz über mögliches RB-Duell

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Sollten Salzburg und Leipzig ins Halbfinale der UEFA Europa League einziehen, wäre die nächste Chance auf ein Aufeinandertreffen gegeben.

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz (73) würde sich freuen, wie er gegenüber der "SN" erklärt: "Das wäre für alle in der Familie eine tolle Geschichte, interessant und lustig. Die Negativdenker würden sagen: Jetzt haben sie ein Problem, weil sie beide international spielen lassen. Ich meine, da würde jeder auf seine Rechnung kommen. Gewinnen würde wohl, wer an den beiden Tagen das besssere Spiel machen kann. Im Moment müsste sich wohl Leipzig warm anziehen…"

Zusatz: "Aber ich denke, die Wahrscheinlichkeit eines solchen Zusammentreffens ist eher gering. Und wenn – egal – es wäre gut für Sport und Entertainment."


"LAOLA1 On Air - Der Sport-Podcast" mit Peter Pacult, Stefan Maierhofer, Erwin "Jimmy" Hoffer, Ümit Korkmaz, Christian Thonhofer, dem damaligen Salzburg-Goalie Timo Ochs und Thomas Trukesitz, der das Spiel für "Premiere", heute "Sky", kommentiert hat.


Dass beide Teams überhaupt in einem Europacup-Viertelfinale stehen, freut Mateschitz noch viel mehr.

"Das war ein Höhepunkt für beide Klubs, Salzburg und Leipzig stehen im Europa-League-Viertelfinale. Das ist ein erster und wichtiger Schritt einer langfristigen Entwicklung, aber der Weg vor uns ist noch weit. Er wurde jedoch bestätigt: Die Akademie hat mittlerweile international hohen Stellenwert, der Sieg unseres Nachwuchses in der Youth League gegen Topklubs war ein weiterer Meilenstein. Unser vor zehn Jahren aufgesetzter Plan funktioniert. Wir haben jetzt die richtigen Leute in den richtigen Position. Jeder Sieg, jede nächste Runde ist wichtig und ein weiterer Schritt."

Spieler (und vielleicht auch Trainer) werden aber wieder weiterziehen, das ist für den "Big Boss" klar.

"Die Erwartungen sind jetzt sehr hoch. Aber wir können unsere besten Spieler nicht halten, und beim Trainer ist es eine Frage von Wochen und Monaten, bis er international gefragt ist und Angebote kommen. Wenn ein Fußballer in der englischen Liga das Vierfache von hier verdienen kann, kannst du ihm nicht verübeln, wenn er wechseln will. Mit dieser Situation müssen wir in Österreich leben. Das heißt nicht, das wir die Leute wegschicken, sie sind einfach nicht zu halten – nicht einmal in Leipzig. Das ist wie ein starker Pilot in der Formel 1, der fährt auch nicht für zehn Prozent der Gage bei Sauber, wenn er bei Ferrari fahren kann."

Textquelle: © LAOLA1.at

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