Eintracht Frankfurt: "Sind geschwommen"

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Gute 20 Minuten sah es in der Red Bull Arena tatsächlich nach einem rot-weiß-roten Fußballwunder aus.

Der FC Salzburg spielte trotz eines 1:4-Rucksacks aus dem Hinspiel Eintracht Frankfurt an die Wand, ging nach zehn Minuten bereits in Führung und fand Chancen im Minutentakt vor.

"In den Minuten nach dem 0:1 sind wir schon geschwommen, danach haben es die Jungs aber gut in den Griff bekommen", muss auch Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic nach dem 2:2 (Spielbericht) und dem schlussendlich ungefährdeten Aufstieg seiner Mannschaft ins Achtelfinale der Europa League zugeben.

Hütter: "Sind der verdiente Aufsteiger"

Am Ende machte der aus Frankfurter Sicht klare Gesamtscore 6:3 aus, dennoch war die Begegnung in Phasen des Rückspiels deutlich offener, als es das Endergebnis vermuten lässt. Aufgrund des klaren 4:1-Heimsiegs der Frankfurter im Hinspiel, in dem die Hessen die klar bessere Mannschaft waren, geht der Aufstieg der "Adler" allerdings mehr als in Ordnung.

"Wenn man beide Spiele hernimmt, sind wir der absolut verdiente Aufsteiger", findet auch SGE-Coach Adi Hütter, der seinem Ex-Klub aber auch lobende Worte ausspricht:

"Das Spiel hat wie erwartet mit hohem Druck von Salzburg begonnen, sie waren dem 2:0 sehr nahe. Mit einem zweiten Tor wäre es für uns sehr unangenehm geworden, denn wir haben auch schwer Entlastung gefunden. Gott sei Dank haben wir mit dem 1:1 den Stecker gezogen."

Lob von Ilsanker: "Wussten, wie schwer es ist"

Auch Stefan Ilsanker hat für seinen Ausbildungsklub, für den er insgesamt acht Jahre die Schuhe schnürte, ein Kompliment übrig: "Die Salzburger haben unglaublich Gas gegeben, wir haben gewusst, wie schwer es ist, hier zu bestehen. Respekt vor Salzburgs Leistung, aber auch vor unserer Leistung. Es war klar, dass Salzburg in der zweiten Hälfte mehr aufmachen wird. Sie konnten uns dann nicht mehr so unter Druck setzen und wir sind besser ins Spiel gekommen."

Hütter ist der Meinung des ÖFB-Teamspielers: "In der zweiten Hälfte haben wir es viel besser gemacht, da hatte ich auch nicht mehr das Gefühl, dass wir in Rückstand geraten könnten, denn wir hätten das 2:1 machen müssen, haben aber die Konter leider nicht gut zu Ende gespielt. Für mich war es ein besonderes Spiel. Meine Familie, Freunde und viele Bekannte waren hier. Vor der Paarung war es für mich sehr schwer abzuschätzen, ob wir weiterkommen können. So war es für mich eine sehr angenehme Rückkehr."

Textquelle: © LAOLA1.at

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