Laimer: "Es ist scheiße"

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Red Bull Salzburg trauert nach dem 0:1 gegen Nizza - der dritten Niederlage im dritten Spiel der Europa-League-Gruppenphase - etwas Zählbarem nach.

"Es fühlt sich ungerecht an, aber Fußball ist nicht immer gerecht", sagt Marc Rzatkowksi, einer jener Spieler, mit dem Salzburg-Trainer Oscar in der Aufstellung überraschte.

Der Spanier zeigte sich nach der Partie mit der Leistung zufrieden: "Wir haben gegen einen starken und großartigen Gegner gut gespielt. Ein Fehler war der einzige Unterschied."

Zum ersten Mal bei der sechsten Teilnahme von Red Bull an der Europa-League-Gruppenphase steht man mit null Punkten nach drei Spielen da.

2010 konnte man Juventus Turin am dritten Spieltag immerhin ein 1:1 abtrotzen, gegen den französischen Tabellenführer gelang das nicht.

Weil man wieder ein unnötiges Gegentor bekam. Und weil man wieder nicht die Chancen verwertete.

"Der Erste aus Frankreich ist ja nicht irgendjemand, aber wir spielen gut und bekommen ein Scheiß-Tor. Selbst schießen wir keines und das ist scheiße für uns. Jetzt stehen wir wieder mit null Punkten da", ärgerte sich Konrad Laimer nach der Partie.

Paulo Miranda patzte schon gegen Krasnodar (0:1), dieses Mal nach ganz schlechtem Zuspiel von Andre Wisdom noch eklatanter. "Das ist eine Konzentrationsfrage, auf diesem hohen Niveau in Europa wird das sofort bestraft", weiß Ex-Barca-Spieler Oscar.

Vorne scheiterte man dann bei den wenigen, aber sehr guten Chancen an der Stange (Soriano), aber auch an sich selbst.

Oscar weiß auch: "Es passiert nicht nur in der Europa League, auch in der Bundesliga. Entweder man hat es als Mannschaft, oder man hat es nicht. Das Wichtigste ist aber, dass wir uns Chancen kreieren, damit es klappen kann."

Tormann Alexander Walke: „Auf so einem Niveau hast du meistens nicht einmal eine Sekunde Zeit. Da können wir heute lehrreich aus dem Spiel gehen."

Die besten Bilder vom 3. Spieltag der EL-Gruppenphase:

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Rapid - Sassuolo 1:1

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Roma - Austria 3:3

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Salzburg - Nizza 0:1

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Es wird in dieser Saison nicht für einen Aufstieg reichen, so ehrlich muss sich Salzburg bereits im Oktober sein. Und das liegt auch, aber nicht nur an den Gegnern.

Nizza-Trainer Lucien Favre, der die stimmungsvollen 1500 Fans aus Frankreich zurecht lobte, meinte etwa: "Salzburg darf gegen Krasnodar nie und nimmer verlieren und auch für Schalke war es nicht leicht. Sie haben das auch gegen uns gut gemacht, wir haben aber einen Weg gefunden, ein Tor zu erzielen."

Wie die beiden anderen Gegner auch. Alle drei Gruppenkontrahenten warteten erfolgreich auf Fehler der Salzburger ab.

Walke sieht es wie folgt: „Wir waren sehr gut auf die Philosophie von Nizza vorbereitet. Dass die kicken können, das hat man heute gesehen. Jeder hat eine tolle Ballbehandlung. Mit unserem Schaffen von Überzahl und Pressing haben wir das aber ganz gut gemacht, jedoch der letzte Pass oder der Abschluss hat gefehlt.“

Die Salzburger sind mittlerweile realistisch genug, was den Europacup betrifft. „Wenn man nach drei Spielen mit null Punkten da steht, wird es richtig schwierig", so Laimer.

Es passiert nicht nur in der Europa League, auch in der Bundesliga. Entweder man hat es als Mannschaft, oder man hat es nicht. Das Wichtigste ist aber, dass wir uns Chancen kreieren, damit es klappen kann.

Oscar zur Chancenverwertung

Zur Halbzeit der Gruppenphase zeigt sich Oscar aber nicht unzufrieden: "Ich denke, gegen Krasnodar und heute waren wir dem Sieg näher als der Niederlage. Das zeigen mitunter auch einige Statistiken. Ich bin heute mit der Leistung absolut zufrieden, das ist der Weg."

Der auch aus der Ergebnis-Krise führt? In den vergangenen fünf Partien konnte der Meister nicht gewinnen. Am Sonntag will man in St. Pölten wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. 

"Wenn es etwas besser läuft, können wir, ich weiß nicht wie viele von den fünf Spielen auch gewinnen. Aber wenn es nicht läuft, läuft es nicht. Wir sind gegen Sturm mit zwei Mann weniger viel besser. Wir machen blöde Fehler, haben Chancen, machen sie aber nicht. Wir wissen, dass wir es besser können. Und wir müssen schauen, dass wir da jetzt rauskommen."

Und was sind die verbleibenden Ziele für die Europa League? "Ich kann garantieren, dass wir auch, wenn wir null Punkte vor dem letzten Spiel gegen Schalke haben, gewinnen wollen", verspricht Oscar.


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