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NEWS
AC Milan biegt Zagreber Defensivbollwerk
Robert Ljubicic und Dinamo Zagreb verpassen am zweiten Spieltag der Gruppe E der UEFA Champions League die nächste Überraschung. Italiens Meister AC Milan erweist sich als zu stark, die "Rossoneri" gewinnt mit 3:1.
Die AC Milan startet druckvoll in die Partie und attackiert tief in der gegnerischen Hälfte. Giroud und Tonali klopfen gleich zu Beginn mit Chancen an. Dinamo agiert dagegen abwartend und lauert auf Konter. Chancen bleiben aber Mangelware, stattdessen unterlaufen den Kroaten viele Ballverluste im Spielaufbau.
Erst Mitte der ersten Hälfte findet Dinamo besser ins Spiel und kann es etwas ausgeglichener gestalten. Kurz vor der Pause dann aber die Führung für die Mailänder. Leao wird im Strafraum zu Fall gebracht, Giroud verwertet den Elfmeter sicher zum 1:0 (45.).
Früher Schock für Dinamo
Der Start in die zweite Halbzeit beginnt für Dinamo mit einem Schock: Leao wird links auf die Reise geschickt, bringt den Ball zur Mitte, wo Salemaekers per Kopf zur Stelle ist. Der Belgier bringt die Milanisti mit 2:0 in Führung.
Dinamo gibt sich jedoch nicht geschlagen und kommt in Minute 55 wieder heran. Orsic wird im Strafraum von Petkovic bedient und trifft ins lange Eck zum Anschluss.
Milan braucht nach dem Gegentreffer ein wenig, um sich wieder zu fangen. In Minute 77 kann Coach Stefano Pioli aber durchatmen. Der eingewechselte Pobega wird von Hernandez bedient und knallt den Ball zum 3:1 unter die Latte.
Legionär Robert Ljubicic spielt bei Dinamo durch, sein ÖFB-Kollege Emir Dilaver verfolgt das Spiel 90 Minuten von der Bank aus.
Dinamo kommt danach nicht mehr richtig in die Partie, die "Rossoneri" spielen den Sieg souverän nach Hause. Milan hält durch den Sieg nun bei vier Punkten, Zagreb steht weiterhin bei deren drei.
Glasgow und Donezk remisieren
Im ebenfalls um 18:45 Uhr angepfiffenen Spiel zwischen Donezk und Celtic Glasgow trennen sich die Teams mit 1:1.
Celtic geht durch ein Eigentor von Bondarenko in Führung (10.), Mudryk kann die Scharte in Minute 29 auswetzen und trifft zum Ausgleich.
Bei diesem Ergebnis bleibt es auch bis zum Schlusspfiff. Die Ukrainer haben nun vier Punkte auf dem Konto, Celtic schreibt durch den Punkt erstmals an.