Zidane unter Druck: "Ich bin der Verantwortliche"
Zidane zeigt sich durchaus selbstkritisch und nimmt die Schlappe auf seine Kappe. "Ich bin der Trainer. Es ist klar, dass ich der Verantwortliche bin. Weil die erste Halbzeit schlecht für meine Mannschaft verlief, habe ich natürlich etwas nicht gut gemacht. Wir hatten von Anfang an versucht, vorne Druck zu machen. Als Donetsk getroffen hat, hat sich alles verändert. Das hat uns zu schaffen gemacht. Ich bin der Trainer, ich muss die Lösung finden, denn so etwas draf nicht passieren. Ich habe sie aber nicht gefunden, und deshalb war es schwierig für meine Spieler", gibt der 48-Jährige zu. "Wir verdienen die Kritik, wir alle, und ich zuerst.
Trotz aller Kritik, die derzeit auf ihn und sein Team einprasselt, gibt sich Zidane optimistisch. "Wir müssen dieses Spiel analysieren. Ich muss das finden, was uns wieder zu unserer Stärke und zum Erfolg führen wird. Ich bin sehr positiv und glaube an diese Mannschaft. Es ist eine schwer zu verarbeitende Niederlage, aber ich halte mich für fähig, diese Situation zu lösen. Die Spieler werden es auch versuchen. Wir müssen Lösungen finden und werden sie auch finden. Das Wichtigste ist, dass wir ruhig bleiben."
In Zidanes Fall vermutlich leichter gesagt als getan. Der Trainer gerät nach den zwei Blamagen gegen Shakhtar und zuvor in der Liga gegen Aufsteiger Cadiz (0:1) langsam, aber sicher unter Druck. Dem nicht genug, steht in La Liga am Samstag (16 Uhr im LIVE-Ticker) ausgerechnet der Clasico gegen den FC Barcelona an.
Auf eine Journalisten-Frage, ob Real Angst vor einer weiteren Blamage im Clasico habe, entgegnet Zidane: "Ich muss darauf nichts antworten. Wir werden am Samstag antreten und uns vorher darauf vorbereiten. Wichtig ist jetzt Ruhe."
Reals Liga-Pleite gegen Aufsteiger Cadiz im VIDEO: