Nach Patzer: Nagelsmann tröstet Posch

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Die TSG Hoffenheim war knapp dran, am 2. Spieltag der UEFA Champions League den zweiten Punkt zu holen. Die ersatzgeschwächte Elf von Julian Nagelsmann schlug sich gegen Manchester City tapfer - bis zur 87. Minute.

Nach einem Patzer von ÖFB-Legionär Stefan Posch erzielte David Silva den 2:1-Siegtreffer für das Team von Pep Guardiola (Spielbericht).

"Es tut sehr weh, das Gegentor so spät zu bekommen", sagt ein geknickter Stefan Posch nach dem Spiel bei "Sky". "Ich habe nicht gesehen, dass er hinter mir kommt. Ich muss den Ball wegschlagen und darf ihn nicht mit der Brust annehmen. Dann geht es schnell, das ist sehr bitter", meint der 21-Jährige.

Von Trainer Julian Nagelsmann gibt es tröstende Worte für Posch: "Beim Gegentor gehen wir zu wenig aggressiv auf den Flankengeber. Wenn du den Ball im Zentrum springen lässt, hat er eine ganz eklige Höhe. Silva macht das gut, aber wenn der Verteidiger entgegen geht, klärt er ihn. Er denkt, er hat Zeit, aber die hat er auf diesem Niveau nicht und dann macht das Silva clever. Ich habe ihm nach dem Spiel gesagt, dass er bis dahin ein gutes Spiel gemacht hat. Es ist ein Fehler, aus dem er lernen kann. So etwas wird eben auf diesem Niveau bestraft. Wir sind noch nicht alle auf diesem Niveau aber wenn wir dahin wollen, dann müssen wir lernen."

Posch und seine Hoffenheimer mussten nach dem Blitzstart - das 1:0 durch Belfodil fiel nach 44 Sekunden - also Lehrgeld bezahlen. "Ich muss aus dem Fehler lernen", meint auch Posch.

Nagelsmann ist "stolz auf meine Jungs"

Die durch die Ausfälle von Kapitän Kevin Vogt und Nico Schulz neu formierte Abwehr konnte die hochkarätige Offensive von ManCity dennoch lange in Schach halten.

"Wir können trotzdem stolz sein auf unsere Leistung. Wir waren ersatzgeschwächt, hatten viele Verletzte, aber man hat trotzdem gesehen, dass wir elf super Leute auf dem Platz hatten", sagt Posch.

Dem stimmt auch Julian Nagelsmann zu: "In Anbetracht unserer Situation mit vielen Verletzten bin ich sehr stolz auf meine Jungs", so der Trainer. "Wir hätten das 1:0 länger verteidigen müssen, in der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt und hätten ein zweites Tor verdient gehabt. Am Ende wurde ein klarer Fehler leider bestraft."

Die gezeigte Leistung könne aber Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben, meint Posch: "Es gibt noch eine Chance, es ist noch nichts vorbei."

Hoffenheim liegt in Gruppe F mit einem Punkt hinter Donetsk (4), Manchester City und Olympique (je 3) auf dem letzten Platz.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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