Nach Bayern-Gala: Flick formuliert klares Ziel

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Der FC Bayern gilt als Top-Anwärter auf den Champions-League-Titel.

Das dürfte nach dem triumphalen 8:2-Sieg gegen den FC Barcelona im Halbfinale der Königsklasse (Spielbericht >>>>) mittlerweile jedem klar sein.

Auch der Münchner Coach Hansi Flick formuliert das Ziel eindeutig: "Jetzt geht es darum, das sacken zu lassen und uns dann auf das nächste Spiel so vorzubereiten, um das, was wir wollen, auch zu schaffen: Ganz oben zu stehen", verkündet er nach der Gala der Deutschen.

Doch der 55-Jährige mahnt auch vor den nächsten Schritten: "Das ist ein hartes Stück Arbeit", sagt der Coach. Vor allem in Hinblick auf die letzten zwei Triple-Schritte im Halbfinale gegen Manchester City oder Olympique Lyon und in einem in Reichweite gerückten deutschen Endspiel gegen RB Leipzig. Die Bullen treffen im ersten Halbfinale auf Paris Saint-Germain.

Die Demontage und Demütigung von Barca mit einem frustriert vom Platz schlurfenden Weltstar Lionel Messi stimmt die galaktischen Gewinner "sehr euphorisch", wie Leon Goretzka sagt. Acht Tore gegen die Katalanen, das nennen selbst die Torschützen Thomas Müller (2) und Joshua Kimmich "unbegreiflich". Ivan Perisic, Serge Gnabry, Robert Lewandowski und der eingewechselte Barca-Leihspieler Philippe Coutinho (2) komplettierten den Eintrag in die Geschichtsbücher. "Es war ein Genuss, den Jungs beim Spielen zuzuschauen", schwärmt Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Auf der Tribüne jubelten die Bosse.

"Wir haben wirklich mit einem brutalen Fokus gespielt", erklärt Kimmich. Es gab kein Bayern-Erbarmen mit Barcelona. "Wir haben immer weitergemacht", sagt Goalie Manuel Neuer zur Mentalität dieses Bayern-Teams um Abwehrchef David Alaba. Die zwei Gegentreffer - eines unterlief Alaba ins eigene Tor - störten da nicht groß. "Nach so einem Spiel kann man das Positive herausheben", sagt Flick. Er blickt schon voraus auf das Wochenende: "Es geht nun darum, Kräfte zu sammeln für das Halbfinale." Das steht am kommenden Mittwoch an.

Bei Barcelona dürfte das "historische Begräbnis", wie spanische Medien schreiben, Konsequenzen haben. Trainer Quique Setien ahnt, dass seine Zeit nach nur sechs Monaten im Amt schon wieder enden könnte. "Natürlich minimieren sich die Chancen für mich", sagt Setien und seufzt: "Wir haben uns überrollt gesehen von einer sehr guten Mannschaft." Möglicherweise vom kommenden Champions-League-Sieger?

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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