Endstand
1:2
0:0 , 1:2
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Inter geschockt: "Ganz schwer, das zu verkraften"

Gegen Bodö gab es nicht nur das Aus, sondern sogar eine zweite Niederlage.

Inter geschockt: "Ganz schwer, das zu verkraften" Foto: © GETTY

Von wegen Kehrtwende: Das Playoff-Duell in der UEFA Champions League mit Bodö/Glimt wurde für Inter Mailand zur richtigen Demütigung!

Die Norweger legten dem 3:1 aus dem Hinspiel noch ein 2:1 im San Siro nach - der Vorjahres-Finalist sieht das Achtelfinale in dieser Saison nicht.

Der Bezwinger von Sturm Graz aus der Qualifikation bleibt damit das Sensationsteam und ist der erste Verein aus Norwegen seit 1987, der in der "Königsklasse" so weit vordringt.

"Wir haben den Ball einfach nicht ins Tor bekommen - das ist einfach Teil des Fußballs. Und es ist ganz, ganz schwer, das zu verkraften", so Nicolò Barella bei "Sky".

National alles drin

Yann Bisseck war ähnlich geknickt: "Wir sind angerannt, wir haben versucht, wir haben versucht, wir haben versucht. Aber so will der Fußball manchmal."

Den Mailändern bleibt nur, die Sache schnell abzuhaken. National sind die Aussichten noch gut. "Mit der Mentalität, die uns der Coach mitgibt, wird diese Truppe trotzdem eine erfolgreiche Saison haben", blieb der Deutsche überzeugt.

Wenn es Haaland nicht gäbe

Die Fans müssen indes langsam unbekannte Namen lernen: Etwa Jens Petter Hauge, der als erster Norweger in einer CL-Saison sechs Tore konnte - für einen norwegischen Klub. Es gibt ja immerhin einen gewissen Erling Haaland.

"Wir wussten: Je länger wir das 0:0 halten, desto mehr können wir auf die Konter lauern", so der stolze Torschütze zum 1:0 - der dabei auch von einem erzwungenen Fehler profitierte.

"Wir haben letzte Saison in der Europa League viel Erfahrung gesammelt", gab es eine kleine Kampfansage hinterher - dort war erst gegen Tottenham im Halbfinale Schluss.

Eine Wiederholung solch eines Erfolgs wäre eine noch größere Sensation, als es der Achtelfinal-Einzug schon ist. Selbst, wenn nun gleich das Aus droht, wird Bodö aber endgültig kein unbeschriebenes Blatt auf der großen Bühne mehr sein.

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