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Sturm-Gegner: "Wer will jetzt schon kommen?"
Dynamo Kiew, der mögliche Gegner von Sturm Graz in der Qualifikation zur Champions League, rechnet vor dem Rückspiel in der zweiten Quali-Runde mit keinen weiteren personellen Verstärkungen.
"Wer wird jetzt schon in die Ukraine spielen kommen? Leider niemand. Wir müssen mit denen spielen, die wir haben", sagt der rumänische Trainer Mircea Lucescu nach dem 0:0 im Hinspiel gegen Fenerbahce Istanbul am Mittwochabend.
Für Kiew war es das erste Pflichtspiel seit Kriegsbeginn, welches im polnischen Lodz ausgetragen wurde. Das Rückspiel findet am nächsten Mittwoch in der Türkei statt. Der Sieger trifft dann in der dritten Runde auf Sturm.
"Fenerbahce hat 30 Fußballer und wir lediglich 20"
Natürlich ist es für das Team aus der Hauptstadt der Ukraine aktuell eine enorme Herausforderung, Spiele auszutragen. "Fenerbahce hat 30 Fußballer und wir lediglich 20. Hier liegt das Problem", sagt Lucescu: "Das war das erste offizielle Spiel in den vergangen acht Monaten."
Niemand habe die Leistungsfähigkeit der Mannschaft wirklich gekannt. "Das Spiel verlief ausgeglichen mit einem normalen Ergebnis. Ich halte das 0:0 für ein positives Ergebnis", sagt der Cheftrainer.
Seit Kriegsbeginn und dem Abbruch des Ligabetriebs hatte sich der ukrainische Rekordmeister mit Test- und Benefizspielen - wie etwa im April bei Borussia Dortmund - fit gehalten.