Barca nach Nullnummer: "Wir haben gelitten"

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Dass der FC Barcelona Dortmund nach dem 0:0 mit einem Punkt im Gepäck verlässt, haben die Katalanen vor allem ihrem Torhüter Marc-Andre Ter Stegen zu verdanken.

Der Deutsche parierte in der 57. Minute nach einem Foul von Nelson Semedo an Jadon Sancho den verhängten Elfmeter von Marco Reus.

"Es war schwer abzuschätzen, Reus variiert bei seinen Elfern immer. Es war so ein Gefühl, das ich hatte. Ich bin stolz, dass ich den Elfer halten konnte", erklärt Ter Stegen. "Für mich war es gut, für Marco Reus weniger."

Hummels: "Dann stehen wir ganz dumm da"

Der glücklose Elfer-Schütze muss nach dem Spiel zugeben: "Unabhängig von diesem Spiel wissen wir, dass Marc ein Weltklassetorhüter ist. Der Elfmeter war aber schlecht geschossen. Da muss ich üben und es nächstes Mal besser machen."

"Wir haben uns ausgerechnet, dass wir gewinnen. So ist es aber auch in Ordnung", sagt Reus dennoch. Auch für Mats Hummels geht das 0:0 in Ordnung. "In der zweiten Halbzeit waren wir aber super im Spiel, haben Druck gemacht und Barca zu Fehlern gezwungen. Die großen Chancen haben wir leider nicht genutzt. Deswegen gehe ich mit dem Gefühl nach Hause, zwei Punkte liegen gelassen zu haben", so der Verteidiger.

Aber Hummels weiß auch: "Wenn Messi den am Ende noch macht, dann stehen wir ganz dumm da. Gott sei Dank hat er den nicht reingeschossen. Das wäre extrem ärgerlich gewesen. So kann man halbwegs damit leben."

Valverde verteidigt Messi

Halbwegs damit leben kann auch Barcelona, das aufgrund des Spielverlaufs zwar glücklich über den Punkt aber unzufrieden mit der gezeigten Leistung ist. "Wir waren nicht gut organisiert. Mit der Qualität, die Dortmund hat, ist es schwer, Chancen zu verhindern", spricht Ter Stegen die guten Tormöglichkeiten des BVB an. "Ich bin glücklich, dass wir hier einen Punkt gemacht haben."

Dem muss auch sein Trainer Ernesto Valverde zustimmen. "Das Ergebnis ist, was es ist. Wir haben etwas gelitten, aber wir wussten, dass das passieren kann. Es war ein kompliziertes Spiel."

In dem Lionel Messi in der 59. Minute sein Comeback nach seiner Verletzung Anfang August gab. "Er musste gleich in einem Spiel mit hoher Intensität spielen. Es waren seine ersten 30 Minuten, er hat genug getan", stellt sich Valverde vor seinen Star.

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