Dahl-Effekt! Rapid-Unserie endet gegen den WAC
Lange sieht es so aus, als würde sich die Hütteldorfer Misere prolongieren. Bis Peter Nossa Dahl eingewechselt wird.
Der SK Rapid kann doch noch Fußballspiele gewinnen!
Nach zuletzt zwölf sieglosen Pflichtspiel-Partien in Folge gewinnen die Hütteldorfer am 20. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga mit 2:0 gegen den ebenfalls kriselnden Wolfsberger AC.
Damit bleiben die grün-weißen Chancen auf das obere Playoff aufrecht, jene der Wolfsberger schwinden hingegen.
Dürftiger Auftritt beider Teams
Von Anfang an ist beiden Mannschaften die große Verunsicherung der letzten Wochen anzumerken.
Spielerische Highlights bleiben aus, Chancen ebenfalls. Marco Sulzner kann auf WAC-Seite nach wenigen Minuten Niklas Hedl prüfen (8.), bei Rapid findet Bendeguz Bolla nach einem direkten Freistoß die einzige (Halb-)Chance vor (27.).
Auch nach Seitenwechsel ergibt sich ein ähnliches Bild, auf beiden Seiten gibt es hauptsächlich Fehlpässe und Missverständnisse statt gelungener Aktionen zu sehen.
Torchancen sind nach wie vor Mangelware, Erik Kojzek köpft nach 50 Minuten in Hedls Arme, nachdem zuvor Lukas Grgic auf der Gegenseite aussichtsreich am Ball vorbeihaut.
Dahl macht den Unterschied
In Minute 70 wird schließlich Peter Nossa Dahl, der - wie über große Teile des Herbsts - zuletzt mit muskulären Problemen ausfiel, eingewechselt.
Nur Sekunden später startet der Norweger über links durch und bedient den eingewechselten Kapitän Matthias Seidl, dessen Abschluss abgeblockt wird und zurück zu Dahl kommt. Der Linksaußen probiert es nochmal mit dem Pass, findet erneut Seidl - und diesmal trifft der Kuchler zum erlösenden 1:0 (71.).
Der WAC wirkt daraufhin endgültig gebrochen, ein Aufbäumen der Kärntner bleibt aus. Stattdessen gibt es noch das erste Bundesliga-Tor von Daniel Nunoo, der 19-Jährige düpiert WAC-Keeper Nikolas Polster aus spitzem Winkel im kurzen Eck (90.+2).
Mit nun vier Punkten Rückstand auf Platz sechs, der weiterhin von Rapid besetzt wird, ist eine Meistergruppen-Teilnahme der Lavanttaler fast ausgeschlossen.
Yusuf Demir sitzt erstmals seit seiner erneuten Rückkehr auf der Hütteldorfer Bank, kommt aber nicht zum Einsatz.