Admira ermauert einen Punkt in Salzburg

 

In der 15. Runde der Admiral Bundesliga trennen sich Red Bull Salzburg und die Admira überraschend mit 0:0.

Salzburg beginnt dominant und kontrolliert in der gesamten ersten Hälfte das Spiel. Die Bullen kommen auch zu den ersten Chancen: Sie setzen sich mit einer Reihe von Eckbällen früh in der gegnerischen Hälfte fest. Beim dritten Eckball in Minute 7 ist die Admira-Abwehr verwirrt und lässt das Leder zu Adeyemi durchrutschen, der dann aus spitzem Winkel am Tormann scheitert.

Distanzschüsse von Aaronson (12., 15.) führen nicht zum gewünschten Erfolg, auch aus kurzer Distanz (26.) scheitert der Amerikaner an Admira-Tormann Leitner. Kurz vor der Pause verfehlt auch Okafor das Tor nur um wenige Zentimeter, in der Nachspielzeit verweigert Referee Spurny den Salzburgern einen möglichen Elfmeter. So bleibt es beim 0:0 und das Spiel geht torlos in die Pause.

Hälfte zwei beginnt beinahe mit einem Tor der Salzburger in Minute 52: Kristensen köpft nach Ulmers Flanke ein, der Salzburg-Kapitän stand aber davor im Abseits, das Tor wird nicht gegeben. Trotz Versuchen von Camara (61.) und Adamu (69.) will den Bullen der überfällige Führungstreffer einfach nicht gelingen, auch Joker Sesko setzt den Ball über das Tor (84.). Es bleibt damit bis zum Schlusspfiff beim torlosen Remis, die Admira entführt einen Punkt aus Salzburg.

Salzburg steht mit 39 Punkten weiter an der Tabellenspitze, die Admira bleibt mit 15 Zählern zumindest bis morgen auf Platz neun.

Admira hält Druck der Bullen stand

Die hoch favorisierte Mannschaft von Trainer Matthias Jaissle übernahm von Beginn an das Kommando. Die erste Chance bot sich nach sieben Minuten für Karim Adeyemi, dessen Schuss nach einem Eckball jedoch vom gut herauskommenden Andreas Leitner ans Außennetz abgefälscht wurde. In weiterer Folge der ersten Hälfte fehlte dem Tabellenführer meistens das Tempo im Spiel, um die kompakt stehenden Admiraner auszuspielen.

Die große Chance auf die Führung hatte Brenden Aaronson in der 37. Minute, doch der US-Teamspieler scheiterte aus fünf Metern an Leitner. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab es noch Elfmeteralarm im Admira-Strafraum. Schiedsrichter Josef Spurny sah das Einschreiten von Stephan Zwierschitz gegen Karim Adeyemi allerdings als nicht elferwürdig, auch der VAR intervenierte nicht.

Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild. Salzburg kontrollierte das Spiel und hatte weit über 70 Prozent Ballbesitz, kam aber kaum zu Chancen. Nach 52 Minuten war dann der Bann vermeintlich gebrochen, doch dem Treffer von Rasmus Kristensen ging eine Abseitsstellung von Andreas Ulmer voraus. Es blieb beim 0:0. Die Mannschaft von Trainer Andreas Herzog verteidigte kompakt und trat offensiv so gut wie gar nicht in Erscheinung. Erst nach 70 Minuten musste Salzburg-Tormann Philipp Köhn erstmals eingreifen. Der Schuss aus spitzem Winkel von Luca Kronberger stellte aber keine Herausforderung dar.

Salzburg versuchte weiterhin, die Siegesserie im heimischen Stadion zu halten. Ein Schuss von Junior Adamu nach 70 Minuten ging aber zu zentral aufs Tor und stellte Leitner vor keine Probleme. Einige Minuten später hatte abermals Aaronson die große Chance auf dem Fuß, sein Volley aus aussichtsreicher Position verfehlte jedoch das Tor. So blieb es beim 0:0, das sich die Gäste dank eines konsequenten Auftretens in der Defensive durchaus verdienten.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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