Hartberg schockt Rapid in letzter Sekunde

Hartberg schockt Rapid in letzter Sekunde Foto: © GEPA
 

Der SK Rapid Wien muss sich am 12. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga mit einem 1:1 auswärts beim TSV Hartberg begnügen.

Rapid legt einen guten Start in die Partie hin. Taxiarchis Fountas schießt die Gäste bereits früh im Spiel nach Zuspiel von Ercan Kara mit 1:0 in Führung (11.).

Die Wiener kontrollieren auch in weiterer Folge das Geschehen, Maximilian Ullmann und Marco Grüll lassen allerdings die besten Gelegenheiten für einen zweites Tor liegen.

In Halbzeit zwei müssen die Hütteldorfer einen großen Rückschlag hinnehmen, nachdem Leo Greiml vermutlich schwer verletzt vom Feld abtransportiert werden muss.

Die Hütteldorfer verlieren daraufhin die Kontrolle des Spiels. Die bis dato unauffälligen Hartberger gewinnen im Laufe der zweiten Halbzeit mehr und mehr an Oberwasser, ehe in der 97. Minute doch noch der Ausgleich gelingt. Rapid kann den Ball nach einem Freistoß nicht aus der Gefahrenzone befördern, Thomas Rotter drückt den Ball letztlich zum späten 1:1 über die Linie.

Rapid sitzt in der Tabelle auf dem zehnten Platz (13 Pkt.), Hartberg ist Sechster (14 Pkt.).

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Rotters Lucky Punch schockt Rapid

Die Partie begann aus Rapid-Sicht optimal. Robert Ljubicic spielte auf Ercan Kara, der für Fountas abtropfen ließ, und der Grieche verwandelte zur Führung für die Wiener. Danach hatte Rapid alles im Griff und kam dem 2:0 einige Male nahe. Nach Vorlage von Kara scheiterte Maximilian Ullmann an Hartberg-Keeper Rene Swete (20.), Marco Grülls Abschluss verfehlte das lange Eck nur knapp (41.). Von den Hartbergern war in der Offensive vor der Pause praktisch nichts zu sehen.

Die zweite Hälfte startete mit einer kalten Dusche für Rapid. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff kam Greiml nach einem Laufduell mit Donis Avdijaj unglücklich zu Fall und erlitt dabei offenbar eine schwere Knieverletzung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, als dies in den ersten 45 Minuten der Fall gewesen war. Trotzdem gelang es den Hartbergern zunächst nicht, zwingende Chancen herauszuspielen.

Die vielversprechendste Gelegenheit hatte vorerst Rapid, als ein Flugvolley von Ljubicic das Ziel deutlich verfehlte (57.). Im Finish nahm Hartberg volles Risiko, und Rapids Abwehr hielt wie schon in Klagenfurt nicht stand. Nach einem Freistoß in den Sechzehner konnte Rapid nicht entscheidend klären, der Schuss von Seth Paintsil wurde von Emanuel Aiwu vor der Linie abgewehrt und prallte via Schienbein von Filip Stojkovic zu Rotter, der nur noch aus kurzer Distanz einschieben musste.

Rapid wartet damit weiterhin auf den ersten Liga-Auswärtssieg in dieser Saison und liegt in der Tabelle nur auf Platz zehn. Mit einem Punkt mehr auf dem Konto ist Hartberg Sechster.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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