WAC möchte nachlegen - Bangen um Baumgartner
Das Team von Coach Dietmar Kühbauer verfügt jedoch über den zweitbesten Angriff der Liga und will dem Tabellenführer, der die treffsicherste Offensive aufweist, das Leben schwer machen.
"Wir wollen zeigen, dass wir eine gute Mannschaft sind, dass wir auch gegen Sturm eine gute Leistung zeigen können und dass jeder Spieler am Punkt ist", sagte Kühbauer. Zuletzt ist das ausgezeichnet gelungen, fünf Pflichtspielsiege in Serie stehen zu Buche.
Auf den Erfolg in Hütteldorf möchte man sich nicht ausruhen, dieser sei vielmehr abgehakt. "Es war ein Sieg, der uns gutgetan hat, aber nicht mehr. Jetzt steht das nächste große Kaliber vor der Tür", sagte der 53-Jährige, für den die Grazer auch unter Säumel weiter das Nonplusultra in Österreich sind.
"Von der Idee her ist es immer noch dieselbe Mannschaft: Sehr hohe Intensität, du hast kaum Luft zum Atmen. Sturm ist nicht zu Unrecht auf Platz eins."
Ob Neuzugang Alessandro Schöpf im Spieltagskader stehen wird, ist ungewiss. Ein Thema für die erste Elf ist der Ex-Teamspieler aber nicht. "Es ist nicht so, dass er ein Starter wäre. Es kann durchaus sein, dass er in den Kader rutscht. Aber wir sind wirklich froh, dass wir ihn haben", meinte Kühbauer, der im Spitzenspiel um seinen Kapitän Dominik Baumgartner bangt. "Baumi hatte Fieber. Da muss man schauen, ob es sich ausgeht."