Beichler auf nächsten Sieg aus
Nach dem fulminanten ersten Auftritt unter Daniel Beichler will Salzburg nachsetzen. Der schon fix in der Meistergruppe stehende Tabellenführer hat nach dem 5:1 in Linz mit Hartberg ein Defensivbollwerk zu Gast.
Die fünftplatzierten Oststeirer sind noch mittendrin im Rennen um die Top sechs, haben gegen Salzburg aber eine Horror-Statistik vorzuweisen: In 22 Duellen setzte es bei zwei Unentschieden 20 Niederlagen.
Beichler hakte sein Debüt als Salzburger Chefcoach rasch ab. "Wir wollen dort weitermachen, wo wir angefangen haben. Der Grundtenor muss sein, dass wir uns alle Dinge massiv erarbeiten müssen, uns nichts geschenkt wird", sagte der 37-Jährige – und ortete gute Vorzeichen.
"Die Jungs waren in den ersten Tagen extrem auf Zug, waren online, das hat sich in der Woche nicht verändert. Nochmals sichtbar war, dass das Selbstvertrauen nicht gelitten hat, um eine Spur größer geworden ist", so Beichler.
Vorgeben muss Salzburg Sota Kitano und Stefan Lainer, die wegen Oberschenkelverletzungen ausfallen. Offen ist der Einsatz von Jannik Schuster, der sich beim Aufwärmen in Linz an den Adduktoren verletzt hat.
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Was für das Team von Manfred Schmid spricht: Hartberg hat im Moment einen Lauf. In elf der vergangenen zwölf Runden blieben die Blauweißen unbesiegt. "Es darf nicht nur an Salzburg liegen, wie das Spiel aussieht. Da müssen wir uns schon einmischen, wie das abzulaufen hat", sagte Schmid. Zum Abschluss des Grunddurchgangs wartet ein Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz.
Wiener und Linzer wollen sich Bangen ersparen
Die Austria wie auch der LASK benötigen noch Punkte, um den Meistergruppen-Start zu fixieren. Dem Vierten könnte wie dem Dritten je nach den übrigen Resultaten schon ein Remis reichen.
Einig sind sich sowohl die Wiener als auch die Linzer: Eine Zitterpartie am folgenden Wochenende soll vermieden werden. LASK-Trainer Dietmar Kühbauer erwartete ein "Spiel auf Augenhöhe". Die Austria sei eine gut organisierte Mannschaft. "Kleinigkeiten werden entscheiden, deshalb müssen wir schauen, die Fehlerquote gering zu halten."
1:5 verloren die unter Kühbauer davor schier unbezwingbaren Athletiker zuletzt gegen Salzburg. "Der LASK hat individuelle Klasse und einen erfahrenen Trainer. Ich glaube nicht, dass das Spiel von letzter Woche irgendwie nachwirken wird", meinte Stephan Helm.
Der Austria-Coach kassierte mit dem 1:2 in Altach mit seinem Team zuletzt ebenfalls eine Niederlage. Vor heimischer Kulisse soll die Leistungsgrenze wieder erreicht werden. "Wir haben uns in eine gute Ausgangslage gebracht. Da braucht man nicht, dass es sich zuspitzt", sagte Helm mit Blick auf die Tabelle. In der Abwehr kehrt Aleksandar Dragovic wieder zurück. Vorne droht der Ausfall von Sanel Saljic (muskuläre Probleme).
Das erste Saisonduell gewann der LASK 2:1. Die Linzer sind drei Tage später im Halbfinale des ÖFB-Cups in Ried gefordert.