Endstand
1:1
1:1 , 0:0
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WAC: Riegler telefoniert mit anderen Trainern

Gegen den SCR Altach präsentierte sich der Wolfsberger AC verbessert - dennoch sitzt Trainer Ismail Atalan alles andere als fest im Sattel.

WAC: Riegler telefoniert mit anderen Trainern Foto: © GEPA

Die Bilanz von Ismail Atalan als Trainer des Wolfsberger AC fällt mit einem Sieg in zwölf Spielen weiterhin sehr ernüchternd aus.

Am Samstag schaffte es der Deutsche nur bedingt, an seiner Statistik zu schrauben. Das 1:1 zuhause gegen den SCR Altach in der 24. Runde der ADMIRAL Bundesliga war zumindest keine Niederlage - und auch von der Leistung her nicht der schlechteste Auftritt des WAC.

"Wenn man so jedes Wochenende spielen würde wie heute, mit der Intensität, der Leidenschaft, dann hätten wir sehr viele Argumente", erklärt Atalan nach dem Spiel gegenüber "Sky".

Argumente muss er wohl auch für sich selbst sammeln. Nach zwei gespielten Partien in der Bundesliga-Qualifikationsgruppe liegt der WAC nur auf dem vorletzten Rang. Der Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz beträgt nur mehr vier Punkte.

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Wie geht es mit Atalan weiter? "Ich weiß es auch nicht"

"Es geht um die Mannschaft. Wie es mit mir weitergeht, ist nicht relevant, ich weiß es auch nicht", erklärt Atalan nach der Partie gegen Altach.

"Ich glaube, die einzige Frage, die ich mir stelle, ist: Wenn wir jede Woche so spielen wie heute, wo würden wir stehen? Mit den ganzen Chancen, mit dem Druck, dem Passspiel. Dementsprechend überwiegt der Stolz auf die Reaktion der Mannschaft", erklärt der WAC-Trainer, der sich mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden zeigt - auch wenn es kein Sieg wurde.

Riegler: "Müssen intern schauen, wie es weitergeht"

Ähnlich sieht es WAC-Präsident Dietmar Riegler, der dennoch moniert: "Momentan läuft viel gegen uns, wir müssen schauen, dass wir aus diesem Tief rauskommen."

Ob es neue Impulse auf der Trainerbank braucht, konnte er am Samstag nicht mit Sicherheit sagen. "Das wird man sehen. Es wäre alles viel besser gewesen, wenn wir gewonnen hätten. So müssen wir intern schauen, wie es der Mannschaft geht, wie es dem Trainer selbst geht", so Riegler, der aber auch davon überzeugt ist, dass Atalan nach wie vor einen guten Draht zur Mannschaft habe.

Riegler mit mehreren Trainern in Kontakt

Das ändert jedoch nichts daran, dass sich bereits einige Kandidaten auf einen möglicherweise bald frei werdenden Trainer-Posten in Wolfsberg in Stellung bringen, wie auch Riegler gegenüber "Sky" bestätigt:

"Bei uns rufen laufend Trainer an, die sich bewerben, mit dem einen oder anderen telefoniert man kurz, aber so richtig intensiv haben wir das noch nicht gestartet."

Er sei bislang noch nicht aktiv auf einen neuen Trainer-Kandidaten zugegangen: "Bis jetzt habe ich noch niemanden angerufen."

Altach hat "überall Siegambitionen"

Der SCR Altach behält mit dem 1:1 im Lavanttal hingegen Platz eins in der Qualifikationsgruppe - dennoch ist man bei den Altachern nicht vollends zufrieden.

Altach-Coach Ognjen Zaric erklärt nach Spielenende: "Wir sind heute aber nicht auf die Top-Leistung gekommen und haben besonders auf der rechten Seite Probleme gehabt. Aber wir haben jetzt das Selbstvertrauen, dass wir überall mit Siegambitionen hinfahren, und das ist für den kleinen SCR Altach schon erstaunlich."

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