Sturm gegen Rapid: Alle Augen auf Foda gerichtet

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Wenn am Samstag (LIVE ab 16:00 Uhr im LAOLA1-Ticker) das Spitzenspiel der 14. Runde zwischen Tabellenführer Sturm Graz und Rapid über die Bühne geht, werden alle Augen auf Franco Foda gerichtet sein.

Denn erstmals in der Bundesliga-Geschichte übt ein Trainer eine Doppelfunktion aus. Seit Montag ist der Deutsche nicht nur Chefcoach der "Blackies" sondern auch gleichzeitig Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft.

Offiziell tritt der 51-Jährige sein Amt beim ÖFB zwar erst am 1. Jänner 2018 an, dennoch repräsentiert Foda ab sofort neben seinen Aufgaben beim Klub auch den rot-weiß-roten Fußballbund.


"Bin mit Leib und Seele Sturm-Trainer"

Wird der als impulsiv geltende Foda daher gegen die Wiener anders in der Coaching-Zone auftreten – vielleicht etwas zurückhaltend?

"Nein! Ich bin so wie ich bin. Außerdem ist es wichtig, authentisch zu bleiben. Und ich betone es noch einmal: Ich bin mit Leib und Seele Sturm-Trainer. Und das wird bis Dezember so ein", stellt der Grazer Meistermacher von 2011 unmissverständlich klar.

Sein Gegenüber Goran Djuricin rechnet ebenfalls mit dem gewohnten Auftreten seines Trainerkollegens.

"So etwas ist zwar noch nie in der Bundesliga vorgekommen, aber Franco wird bestimmt nicht sein Gesicht verlieren wollen. Außerdem ist er in einem reifen Alter und schon lange dabei. Aufregend wird es aber dennoch für ihn sein", meint der SCR-Coach, der Fodas Bestellung zum Teamchef begrüßt: "Der ÖFB hat die richtige Wahl getroffen."

Spiel des Jahres

Weitere Fragen zum Thema ÖFB blockte Foda geschickt ab, seine Konzentration gilt nur dem Showdown mit den seit zehn Spielen ungeschlagenen Rapidlern.

"Das wird ein besonderes Spiel mit vielen Emotionen. Beide Mannschaften haben zuletzt gut performt und viele Punkte geholt. Ich erwarte daher auch spielerisch eine echte Spitzenpartie."

Das Zünglein an der Waage könnten laut Foda die Fans sein. Die Merkur-Arena ist restlos ausverkauft, ein Duell gegen Rapid grundsätzlich immer ein Highlight.

"Das diese Spiele etwas ganz Besonderes sind, merkt man. Unsere Heimspiele gegen sie sind seit ein paar Jahren immer schnell ausverkauft. Wie uns die Fans vor dem ersten Saisonduell beim Abschlusstraining verabschiedet haben, war fantastisch. Da sieht man die Besonderheit. Ich gehe auch davon aus, dass sich unsere Fans auch diesmal etwas Tolles einfallen lassen. Es ist das Spiel des Jahres."

Textquelle: © LAOLA1.at

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