Ilzer fühlt sich vom Videoschiedsrichter stark benachteiligt: "Diese Entscheidung vom Schiedsrichter ist wirklich sehr bitter. Wenn man über die Saison schaut, wie oft Salzburg von einer Schiedsrichterentscheidung profitiert, wie oft wir nicht profitieren konnten, dann ist es gegen so einen übermächtigen Gegner unmöglich, dranzubleiben."
Der Steirer hat für sich bereits einen Profiteur des VAR auserkoren: "Das ist nicht korrekt, wie oft Salzburg profitiert. Da erinnere ich nur an gestern, und uns werden wieder zwei Punkte weggenommen. Da wird es sehr schwierig, und wir haben im Dezember wieder einen Meister!"
"Mir ist es jetzt dann wirklich egal. Es reicht nicht, wenn man Ligagrößen nur auf dem Platz attackiert. Man muss auch außerhalb einmal klare Statements setzen. Wir sind benachteiligt worden, genauso wie der WAC, wie Austria Klagenfurt. Irgendwann ist es auch einmal genug", stellte Ilzer unmissverständlich klar.
Strauss: "Für mich ist es ein Foul"
Anders sieht es naturgemäß der vermeintlich gefoulte Altacher: "Ich habe es genauso wahrgenommen wie auf den TV-Bildern. Er will mich blocken, stellt den Fuß hinein und trifft mich. Für mich ist es ein Foul", gibt es für in keine Zweifel an der Entscheidung.
Sein Coach, Miroslav Klose, zeigt sich indes stolz über das Spiel seiner Mannschaft: "Beide Mannschaften sind es offensiv angegangen. Es war ein super Spiel, sehr mutiges Spiel auf beiden Seiten. Ich bin unheimlich stolz, dass wir da mittlerweile mitgehen können."
Obwohl "du gegen so eine Mannschaft nicht alles wegverteidigen kannst, haben wir ganz, ganz viele Sachen sehr gut gelöst. Darauf bin ich stolz."