Georg Zellhofer erklärt St.-Pölten-Umbruch

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Knapp zwei Wochen ist Georg Zellhofer als Sportdirektor des spusu SKN St. Pölten tätig.

Sonderlich gemütlich dürfte sein Start in der niederösterreichischen Hauptstadt jedenfalls nicht verlaufen sein. Der Kader der "Wölfe" befindet sich im Umbruch, bereits acht Spieler, darunter Leistungsträger wie Christoph Klarer, Sandro Ingolitsch oder Kwang-ryong Pak, verabschiedeten sich aus unterschiedlichsten Gründen vom Verein.

"Der Kader ist im Winter zu groß geworden. Und zusätzlich waren nicht alle Wunschspieler zu halten", erklärte Zellhofer die Kader-Situation gegenüber dem "Kurier".

Weitere Abgänge sind zudem nicht ausgeschlossen. Die Zukunft von Ersatz-Tormann Thomas Vollnhofer sowie der Reservisten Daniel Petrovic und Martin Rasner steht in den Sternen.

Zellhofer versteht Fan-Ärger

Mit Michael Ambichl verlässt sogar der Leitwolf das Rudel von Trainer Robert Ibertsberger. 2005 ging es für den 29-jährigen Mittelfeldspieler in die Jugend von St. Pölten, ehe er 2007 in die Profimannschaft integriert wurde. Seit jeher trug Ambichl 349 Mal das Trikot der Niederösterreicher, dennoch wurde er zum Ärger des Fanlagers ausgebootet.

"Ich weiß, wie das angekommen ist und verstehe den Ärger der Fans. Es stimmt ja: Wir brauchen mehr Ambichls, mehr Einheimische. Aber wir wollen auch ehrlich sein mit einem super Menschen, der ein sehr verdienstvoller Spieler war, wenn nicht mehr langfristig mit ihm geplant wird", sagte Zellhofer.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt.)

Abgestimmt ist der Umbruch mit Ibertsberger, der in seinem 3-4-2-1-System vier neue Stammspieler sehen möchte. Neben einen Innen- und Außenverteidiger, wird ein defensiver Mittelfeldspieler sowie ein Angreifer gesucht.

Wydra zu St. Pölten? "Kein Kontakt"

Einer dieser Kandidaten ist Patrick Salomon vom SV Mattersburg, den Zellhofer aus seiner Zeit beim SCR Altach kennt. Salomon steht bis Ende Juli im Burgenland unter Vertrag und könnte den Klub ablösefrei verlassen, in St. Pölten soll er aber höchstwahrscheinlich doch nicht landen.

Ebenso keine Option dürfte der vereinlose Dominik Wydra sein, der zuvor sein Geld in der 2. deutschen Bundesliga bei Aue verdiente. "Interessanter Spieler, aber es gibt keinen Kontakt", äußerte sich Zellhofer über den ehemaligen Rapid-Spieler.

Textquelle: © LAOLA1.at

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