Sturm: Kritik an Entscheidung gegen Vogel

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Die Trennung von Heiko Vogel sorgt beim ehemaligen Sturm-Spieler Walter Schachner für Unverständnis.

"Ich habe fast alle Spiele von Sturm Graz gesehen. Sie haben mit so viel Pech heuer gespielt, auch in Hartberg. Jetzt wieder drei Lattenschüsse", so der 61-Jährige bei "Servus TV".

"Ich meine, alle stehen hinter Vogel. Da muss ja irgendetwas nicht in Ordnung sein. Jeder von der Mannschaft will mit ihm weiterarbeiten und er muss trotzdem gehen. Er kriegt die Chance nicht. Da komme ich nicht ganz mit. Ich war selbst Trainer und weiß, wie das ist. Das war für mich nicht in Ordnung, was da passiert ist", so Schachner.

Schopp: "Es ist möglich zu sagen: Das ist jetzt unser Weg"

Hartberg-Trainer Markus Schopp, der ebenfalls bei "Sport und Talk im Hangar 7" zu Gast ist, meint: "Vor allem, wenn man die letzten beiden Trainerwechsel bei der Admira und Sturm hernimmt, darf man nicht vergessen, was da vor ein paar Monaten passiert ist. Die waren beide richtig erfolgreich. Das alles Entscheidende in all diesen Diskussionen ist, in wieweit ich das Vertrauen der Verantwortlichen habe. Ich für mich kann in Hartberg sagen, dass ich es von allen Verantwortlichen von Anfang an bekommen habe. Und dieses Vertrauen spürt auch die Mannschaft."

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"Mir ist schon klar, dass das bei großen Vereinen oft nicht so leicht ist. Aber ich glaube, dass es trotzdem möglich ist zu sagen, das ist jetzt unser Weg und zu dem stehen wir und da gehen wir jetzt durch. Das ist jetzt für mich in diesen beiden Fällen nicht ersichtlich", so Schopp, der Sturm sowohl als Spieler, als auch als Amateure- und Interims-Trainer kennt.

Glasner: "Entscheidungsträger schauen nur auf Ergebnisse"

LASK-Coach Oliver Glasner ergänzt: "Ich glaube, dass sich viele Entscheidungsträger von Ergebnissen her treiben lassen. Das ist für die Entscheidungsfindung aber oft nicht der wichtigste Parameter."

"Wir entscheiden ja auch, ob ein Spieler spielt oder nicht. Und wenn ich Vertrauen in die Qualität eines Spielers habe und er vielleicht gerade eine schwierige Phase hat, aber ich merke, dass er jeden Tag versucht, dass er sein Bestes gibt, dann halte ich auch zu dem Spieler, wenn es ihm gerade einmal nicht so gut geht. Weil ich von ihm überzeugt bin. Und da denke ich, dass viele Entscheidungsträger oft vom Trainer zwar überzeugt sind, auch wie er mit den Spielern umgeht, aber sich dann dem Druck, der von außen kommt, beugen. Das ist, denke ich, oft nicht der richtige Weg, weil, das ist statistisch eindeutig erwiesen: Es gibt keinen Trainereffekt. Weder negativ noch positiv."


Textquelle: © LAOLA1.at

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