Romano Schmid geht von Salzburg zu Werder Bremen

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Was für ein Transfer-Knaller!

Dass Romano Schmid in Deutschland landen könnte, sickerte bereits durch. Dass sein neuer Arbeitgeber der SV Werder Bremen ist, überrascht jedoch ein wenig.

Der 18-Jährige verlässt den FC Red Bull Salzburg und heuert beim deutschen Bundesligisten an. Dies geben die Mozartstädter am Donnerstag bekannt.

"Die Bundesliga war schon immer ein Traum von mir. Daher freue ich mich sehr über diese Chance, bei einem so großen Klub wie Werder über kurz oder lang diesen Traum wahr machen zu können", erklärt Schmid.

Werder strebt Leihe in die Niederlande an

In Bremen freut man sich, mit dem 18-Jährigen ein großes Talent gesichert zu haben. Die nähere Zukunft wird aber vorerst wohl nicht in der Hansestadt liegen, wie Sportchef Frank Baumann ankündigt:

"Romano ist ein talentierter Spieler, der zunächst in Graz und dann in Salzburg eine sehr gute Ausbildung genossen hat. Wir freuen uns, dass wir ihn verpflichten konnten, möchten ihn aber auch direkt für 18 Monate weiter verleihen, damit er auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln kann. Die Niederlande könnten dafür eventuell ein interessanter Markt sein."

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Wo der Steirer geparkt wird, ist noch offen.

Zu viel Konkurrenz in Salzburg

Schmid wechselte im Sommer 2017 vom SK Sturm Graz nach Salzburg, wo er sich jedoch nicht durchsetzen konnte. In seiner ersten Saison sollte er beim FC Liefering herangeführt werden - in 24 Liga-Spielen kam er auf acht Tore und fünf Assists.

In der laufenden Spielzeit machte ihm eine Schambeinentzündung zu schaffen. Letztlich kam er über sechs Einsätze für Liefering (1 Tor, 3 Assists) nicht hinaus.

"Romano hatte es bei uns aufgrund der großen Konkurrenzsituation sehr schwer, Spielminuten zu erlangen", erklärt RBS-Sportchef Christoph Freund, "nach einigen Gesprächen sind wir zur gemeinsamen Entscheidung gekommen, dass ein Klubwechsel aufgrund der aktuellen Situation die beste Lösung ist. Wir wünschen Romano viel Erfolg auf seinem weiteren Karriereweg."

Formalitäten mit dem Bundesheer noch zu klären

An der Weser wird Schmid nicht sofort das Training aufnehmen. Er muss zuerst noch einige Formalitäten bezüglich seiner Einberufung zum Bundesheer klären.

Mit Interesse wird dieser Transfer sicherlich auch bei Sturm verfolgt. Für seinen Jugendverein avancierte Schmid Ende Juli 2017 - kurz vor seinem Wechsel nach Salzburg - zum ersten in den 2000er-Jahren geborenen Spieler, der ein Bundesliga-Tor erzielen konnte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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