Remis schmerzt: Hartberg müsse "Siege einfahren" für Top-Sechs
Nach dem Unentschieden im Duell des TSV Hartberg gegen den SCR Altach sind beide Mannschaften nicht wirklich glücklich mit der Punkteteilung.
Kein Sieger, keine Tore und für keinen fühlt sich dieses Remis richtig gut an. Weder der TSV Hartberg, der nun auf Platz sechs der Bundesliga-Tabelle liegt, noch der SCR Altach auf Rang acht können mit dem Punkt etwas anfangen.
Hartberg findet besser in die Partie, doch schon früh zeigt sich das Motto des Nachmittags: Rasenschach.
Trainer Manfred Schmid sieht im Interview bei Sky seine Mannschaft zunächst im Vorteil: "Ich glaube, dass wir richtig gut ins Spiel reingekommen sind, in der ersten Hälfte die eine oder andere Torchance gehabt haben, dass wir besser als Altach im Spiel drinnen waren."
Aber je länger die Partie dauert, desto klarer wird: Das erste Tor würde alles entscheiden. Es fällt nur nicht.
Schmid muss am Ende sogar zugeben: "Altach hat sehr, sehr gut verteidigt. Und am Ende müssen wir glücklich sein, dass wir einen Punkt machen."
"Wenn wir in die Top-Sechs wollen, müssen wir Siege einfahren"
Dabei wäre ein Sieg wichtig gewesen, die Top-Sechs zu fixieren und damit den Schritt Richtung vorzeitigem Klassenerhalt zu machen. Das weiß auch Schmid, der offen sagt: "Wenn wir in die Top Sechs wollen, müssen wir Siege einfahren."
Auch Altach kann mit dem Punkt nicht zufrieden sein. Die Vorzeichen sind schwierig, die Anreise alles andere als ideal. Trainer Ognjen Zaric erklärt: "Dementsprechend sind wir in der ersten Halbzeit aufgetreten. Wir haben dann überlebt bis zur Pause."
Lucky Punch bleibt aus
Nach der Pause kommen die Vorarlberger besser ins Spiel. "Ich finde, dass wir eine gute zweite Halbzeit gespielt haben und zum Schluss natürlich mit einer Riesenchance auf den Lucky Punch. Aber ich glaube, den Punkt heute müssen wir mitnehmen", führt der Neo-Coach weiter aus.
Am Ende hadern mit dem Unentschieden beide Mannschaften. Hartberg wegen der vergebenen Möglichkeit, das obere Play-off greifbarer zu machen, Altach, weil am Ende fast noch mehr für die Vorarlberger drinnen gewesen wäre.