Peschek: "Dann müssen wir sofort unterbrechen"

Peschek: Foto: © GEPA
 

Dass die österreichische Bundesliga unter der Auflage, regelmäßig Corona-Tests bei Spielern und Mitarbeitern durchzuführen, Mitte Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen könnte, sorgt mitunter auch für Kritik in der breiten Öffentlichkeit.

"Ab dem Zeitpunkt, wo nur irgendwie die Gefahr wäre, dass ein Betroffener des Coronavirus oder jemand, wo nur die Möglichkeit dessen im Raum steht, keinen Test machen kann, weil wir das für den Profi-Betrieb in Anspruch nehmen, dann müssen wir sofort unterbrechen", stellt Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft beim SK Rapid, im Interview mit "rapid.tv" klar.

Die Gesundheit stehe immer im Vordergrund, so Peschek, der auch die kritischen Blicke nachvollziehen kann. "Aber es ist wichtig, den Fußball als gesellschaftlichen Kitt zu haben. Dass wir den Menschen eine Perspektive geben, Schritt für Schritt in eine Normalität zurückzukehren."

Peschek: "Haben eine soziale Verantwortung"

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

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Der Geschäftsführer hält es für "klug und vernünftig, den Versuch zu starten, die Meisterschaft sportlich zu Ende zu bringen".

"Als SK Rapid haben wir eine soziale Verantwortung, wie es der Fußball generell in Österreich hat. Wir sind der gesellschaftliche Kitt, wir bilden die gesamte Breite der Gesellschaft ab. Es geht ein Stück darum, eine Perspektive zu schaffen und Stück für Stück in die Normalität zurückzukehren", so Peschek.

Peschek: "Der Wille zu spielen, ist eindeutig da"

Aber "mit dem großen tränenden Auge, dass wir die Saison wahrscheinlich nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Ende bringen könnnen". Bei Rapid beschäftigt man sich derzeit "zähneknirschend" intensiv mit dem Szenario der Geisterspiele. "Natürlich spielen wir am liebsten vor unseren Fans, das ist unsere Wunschvorstellung. Nur derzeit steht die Gesundheit im Mittelpunkt und der Fortbestand des SK Rapid", sagt Peschek.

Er betont aber auch: "Der Wille zu spielen, ist eindeutig da. Demzufolge werden wir auf Basis der behördlichen Auflagen alles geben, um das auch erfüllen zu können."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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