"Das hat mit dem oberen Playoff nichts zu tun. Für die Fußballromantiker wäre es natürlich schön, wenn beide Klubs oben wären, dann gäbe es noch einmal zwei Derbys. Aber ein Derby willst du immer gewinnen."
"Im Laufe des Spiels habe ich mir gedacht: Wenn wir so ein Spiel verlieren, dann würde ich die Welt nicht mehr verstehen. Aber im Fußball kann alles passieren. Mit dem 2:0 war auch bei mir die Erleichterung groß."
Der Auftritt sei für Barisic eine "reife Leistung gewesen", einzig mit dem Manko der Chancenauswertung. "Aber das ist mir im Endeffekt auch wurscht, wenn wir gewinnen. Schlimmer wäre es, wenn wir keine Chancen herausspielen."
Dosenöffner von der Bank
Mitentscheidend waren auch die Impulse von der Bank. Etwa durch Oliver Strunz, der mit dem 1:0 erst in der 74. Minute als Dosenöffner agierte. Diese Energien wollte Barisic auch herausstreichen.
"Du kannst das komplette Bild eines Spiels verändern. Die Spieler spielen ja oft deswegen nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil der Trainer ein anderes Gefühl hat. Die dienen dem Team genauso wie jene, die von Beginn an spielen. Fußball ist ein Teamsport, und dieser Gedanke wird uns auch in Zukunft begleiten", versprach der Rapid-Trainer.
Derby: Um die Ausgangslage geht es nicht
Und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass einer der diesmaligen Ersatzspieler gegen die Austria zum Impulsgeber von Beginn an werden darf. Überhaupt mit der gelösten Ausgangslage aus grün-weißer Sicht.
Kapitän Guido Burgstaller erinnerte aber, dass die Ausgangslage für ein Derby sowieso keine Bedeutung hat.
"Das hat mit dem oberen Playoff nichts zu tun. Für die Fußballromantiker wäre es natürlich schön, wenn beide Klubs oben wären, dann gäbe es noch einmal zwei Derbys. Aber ein Derby willst du immer gewinnen."
Es wird Rapid zum Vorteil gereichen, dass zumindest in der Meistergruppen-Frage kein Druck mehr im Derby da ist.