Endstand
4:1
4:1 , 0:0
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Ranftl: "Ein Sch***-Sonntag" für die Austria

Der FAK gerät beim LASK wegen einer Horror-Anfangsphase unter die Räder. Das weckt bei Stephan Helm Erinnerungen.

Ranftl: "Ein Sch***-Sonntag" für die Austria Foto: © GEPA

Die Wiener Austria kassiert am Sonntag die zweite Klatsche innerhalb von wenigen Wochen.

Zwei Runden nach dem 2:5 gegen Sturm setzt es am 25. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga eine 1:4-Pleite beim LASK. Zum Spielbericht >>>

In erster Linie liegt dies an einer wahnwitzigen Anfangsviertelstunde. Cisse (4.) bringt den LASK früh in Front. Schon nach elf Minuten fliegt Tin Plavotic mit glatt Rot vom Platz.

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Der Innenverteidiger wischt den Ball kurz vor der Strafraumkante weg und verhindert damit eine Linzer Großchance, Jörgensen haut den fälligen Freistoß rein. Und schon eine Minute später trifft Moses Usor zum 3:0. Tae-seok Lee betreibt mit seinem Treffer (16.) nur noch Ergebniskosmetik - auch, weil Kalajdzic in der 32. Minute den 4:1-Endstand besorgt.

Fischer: "Vergleichbares nur in der Salzburg-Prime-Zeit“

Manfred Fischer, immerhin seit 2018 in der Bundesliga aktiv, erlebte einen so klaren Rückstand nach so kurzer Zeit nur sehr selten - wenn überhaupt. "Vergleichbares habe ich vielleicht in der Salzburg-Prime-Zeit erlebt. Da konnte es sein, dass du auch nach zehn Minuten 0:3 hinten bist. Danach auf jeden Fall nicht mehr."

Von einem "sehr, sehr bitteren und gebrauchten Tag" spricht der Mittelfeldspieler der Veilchen. Noch deutlicher formuliert es Reinhold Ranftl. Den Anfang habe die Austria "komplett verschlafen" und sei überhaupt nicht dagewesen.

"Das reicht in dieser Atmosphäre einfach nicht. Was soll ich sagen? Ein Scheiß-Sonntag."

Erinnerungen an die Sturm-Pleite

Bei Cheftrainer Stephan Helm werden indes Erinnerungen an die 23. Runde wach, als der FAK zu Hause mit 2:5 gegen Sturm verlor. "Es hat sich angefühlt, wie ein kleines Déjà-vu." Auch gegen die Grazer gab es einen Plavotic-Platzverweis (Gelb-Rot) mit darauffolgendem Gegentor (Elfmeter von Kiteishvili).

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