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Krach in Hartberg! Schmid mit deutlichen Worten
Der TSV zögert, mit seinem Erfolgstrainer zu verlängern - offiziell aus finanziellen Gründen. Schmid selbst kann das nicht nachvollziehen.
Beim TSV Hartberg hängt der Haussegen gehörig schief!
Obwohl die Oststeirer unter Coach Manfred Schmid die erfolgreichste Phase ihrer Klubgeschichte durchleben, zögert die TSV-Vereinsführung mit einer Vertragsverlängerung.
Hartberg muss den Gürtel enger schnallen
Schmids Vertrag und der seines Trainerstabs läuft im Sommer aus. Aus sportlicher Sicht gäbe es von Hartberger Seite freilich keinen Zweifel daran, dass man mit dem Wiener verlängern möchte, allerdings sei da noch der finanzielle Aspekt, erklärt TSV-Obmann Erich Korherr gegenüber "Sky".
"Wir haben sehr hohe Einbußen im nächsten Jahr, da müssen wir am Spieler- und am Trainersektor schauen, wohin der Weg geht", so Korherr.
Gegenüber der "Krone" verriet der Obmann, dass Hartberg kommende Saison aufgrund der geringeren TV-Gelder und einer Reduktion der internationalen Solidaritätszahlungen mit rund 800.000 bis 900.000 Euro weniger budgetieren muss.
"Haben nie über Vertragsdetails gesprochen"
Schmid selbst kann Korherrs Erklärung zum Hartberger Zögern nicht nachvollziehen: "Wir haben über infrastrukturelle Dinge gesprochen, aber nie über Vertragsdetails. Ich wüsste nicht, woher das kommt."
Er mutmaßt: "Wahrscheinlich sind beim Verein einige Dinge nicht so, wie man sich das vorstellt."
Der Wiener versteht zudem nicht, wieso der TSV plötzlich in finanzielle Engpässe kommen sollte. "Wir haben alle Führungsspieler abgegeben und so sehr viel eingespart. Wir haben mit dem Cup-Finale (im Mai 2025, Anm.) und der Top-6 sehr, sehr viel Geld reingebracht. Ich habe irgendwo von zwei Millionen Euro Überschuss gehört", rechnet Schmid vor.
Schmid fehlt die Wertschätzung
Natürlich wisse er nicht im Detail, "wie es finanziell um den Klub steht, aber ich kann sagen, dass mein Staff nicht allzu viel Geld verdient."
Ums Finanzielle gehe es ihm ohnehin nicht, sondern um Wertschätzung. "Diese fühle ich phasenweise schon, aber nicht immer 100-prozentig. Aber vielleicht ist das ein subjektives Gefühl von mir", zuckt Schmid mit den Schultern.
In den kommenden 14 Tagen soll in der Causa Vertragsverlängerung eine Entscheidung fallen.