Neue Liga-Strafen: So stimmten die Klubs ab

Neue Liga-Strafen: So stimmten die Klubs ab
 

Am Dienstag hat die Bundesliga im Rahmen ihrer Konferenz ein neues Sanktionskonzept nach sicherheitsrelevanten Vorfällen beschlossen.

Ausdrücklich gegen den Plan sprach sich der SK Rapid Wien aus - als einziger Klub, wie sich nun herausstellt. Laut "Kurier" stimmten ausschließlich die Hütteldorfer dagegen, dazu enthielten sich der SK Sturm Graz und der TSV Hartberg bei der Frage der diskutierten Verschärfung der Stimme.

Alle anderen Vereine stimmten dafür, dass ab Sommer 2019 auch Punkteabzüge nach schweren Fan-Verfehlungen möglich sein sollen.

Rapid erlitt noch eine Abstimmungs-Niederlage

Der ÖFB werde nun damit beauftragt, die Rechtspflegeordnung entsprechend des Votums anzupassen. Heißt konkret: Geldstrafe nach dem ersten Vorfall, Geldstrafe plus (bedingt) Punkteabzug und Sektorsperre nach dem zweiten, Geldstrafe, Punkteabzug und eine Sektorsperre (oder Geisterspiel) nach dem dritten.

Nach 24 Monaten ohne Vorfall würden die bedingten Strafen wieder erlöschen. Bei der Ausforschung der Täter kann sich die Geldstrafe reduzieren. In einer Sicherheits-Arbeitsgruppe war noch mehrheitlich gegen den Plan gestimmt worden, nach den Vorfällen im letzten Wiener Derby scheint sich die Stimmung gedreht zu haben.

"Ich bedauere, dass gegen die Mehrheit der Expertenmeinung in der Arbeitsgruppe votiert wurde. Während in Deutschland Kollektivstrafen ausgesetzt werden, wirkt dieser Beschluss populistisch. Aber wir haben das Ergebnis zu respektieren", erklärt Rapid-Geschäftsführer-Wirtschaft Christoph Peschek.

Die Hütteldorfer hätten laut "Kurier" auch in einem anderen Punkt noch eine Abstimmungs-Niederlage erlitten. So gab es den Vorschlag, Finanzkennzahlen künftig bei allen Vereinen transparent und gesplittet nach Ertragsquelle publik zu machen. Angeführt von Salzburg und der Austria stimmte hier die Liga geeint dagegen.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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