WSG Tirol: Gespräche mit Juventus Turin

WSG Tirol: Gespräche mit Juventus Turin Foto: © GEPA
 

14 Scorer-Punkte (10 Tore, 4 Assists) in 21 Einsätzen im Grunddurchgang: Der leihweise Wechsel von Nikolai Baden Frederiksen von Juventus Turin zur WSG Tirol ist für alle Beteiligten aufgegangen.

Den Stürmer werden die Tiroler kaum über die neue Saison hinaus halten können - der Däne soll jedoch als Paradebeispiel dienen, um bei Juventus an bessere Spieler heranzukommen. Für Sportchef Stefan Köck und Trainer Thomas Silberberger stehen demnächst Gespräche mit dem Serie-A-Traditionsverein an.

"Fakt ist, dass uns das Modell mit dem einen oder anderen Leihspieler hilft. Das ist die berühmte Win-Win-Win-Situation, bei der Spieler bei uns in der Bundesliga performen, sich für den nächsten Schritt empfehlen und ihren Marktwert erhöhen können. Das ist in dieser Saison sehr gut aufgegangen, deswegen haben wir da recht gute Referenzen", erklärt Köck bei "Sky" und meint im Hinblick auf Juve:

"Wir werden mit Juventus Turin sprechen. Ich glaube schon, dass wir durch die Geschichte mit Frederiksen noch etwas interessanter geworden sind. Wir hatten ja in der 2. Liga auch schon den einen oder anderen Spieler, die jedoch immer irgendeine Vorgeschichte hatten - sei es verletzungstechnisch oder sei es, dass sie noch nicht im Kampfmannschaftsbereich gespielt haben."

Hoffnung auf bessere Juventus-Talente

So wie es mit Frederiksen gelaufen ist, sei auch Juventus "sehr zufrieden. Deswegen hoffen wir schon, dass wir in einem höheren Topf fischen können. Aber warten wir die Gespräche ab."

Die guten Kontakte nach Turin bestehen schon länger. Frederiksens "Vorgänger" in Wattens, Alhassane Soumah, Roger Tamba M'Pinda, Oumar Toure und Stefano Pellizari, konnten sich jedoch nicht auf derart gelungene Art und Weise in Szene setzen.

Bevor es Juventus-Nachschub gibt, gilt es jedoch noch gemeinsam mit Frederiksen in der Meistergruppe bestmöglich zu reüssieren.

Kult-Antwort von Silberberger

Im Hinblick darauf gibt Silberberger auf die Ziele angesprochen dem "Sky"-Reporter eine wahre Kult-Antwort:

"Ich kann dir jetzt zwei, drei Standard-Floskeln 'rüberwichsen' - wir schauen von Spiel zu Spiel, am Ende des Tages wird abgerechnet oder bestmöglicher Erfolg. Da wirst du net glücklich werden. Wenn ich sage, wir wollen Vierter werden, werden sich die Zuschauer denken, der Silberberger ist super drauf, diese Medikamente brauche ich auch! Also kriegst du jetzt keine befriedigende Antwort von mir."

Ein konkretes Ziel bleibt der Coach in der Folge tatsächlich schuldig, verrät jedoch: "Wir haben natürlich etwas definiert. Wir sind Sechster und diesen Platz wollen wir auf jeden Fall verlassen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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