Müldür-Wechsel in die Serie A fixiert

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Abgang beim SK Rapid Wien! Eigenbauspieler Mert Müldür wechselt laut einer Presseaussendung des österreichischen Rekordmeisters in die Serie A zu Sassuolo.

Laut der "Gazzetta dello Sport" beträgt die Ablöse fünf Millionen Euro. Damit ist der türkische Teamspieler der zweitteuerste Verteidiger in der Vereinsgeschichte der Hütteldorfer nach Max Wöber, der im Sommer 2017 für rund acht Millionen Euro zu Ajax Amsterdam wechselte.

Der 20-jährige Wiener kann schon auf zwei A-Länderspieleinsätze für die Türkei verweisen. Bei seinem Stammklub brachte er es auf 47 Pflichtspiele (32 Bundesliga, 5 ÖFB-Cup und 10 Europacup), in denen er zwei Treffer erzielen konnte.

Nun sicherte sich der Tabellen-Elfte der vergangenen Serie A-Saison die Dienste des Doppelstaatsbürgers (Österreich/Türkei).

Stillschweigen über Ablösemodalitäten

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Zoran Barisic, Geschäftsführer Sport, meint zum Wechsel des grün-weißen Eigengewächses: "Mert Müldür ist ein sehr talentierter Spieler, der seine gesamte Ausbildung bei uns absolviert hat. Er wird immer ein Kind von Rapid bleiben, nun aber wollte er unbedingt den Schritt in eine der Top-Ligen Europas wagen und war ein absoluter Wunschspieler von Sassuolo."

"Da wir uns nun nach harten, aber fairen Verhandlungen mit den Italienern einigen konnten, haben wir eine befriedigende Lösung für alle Beteiligten gefunden. Ich wünsche Mert Müldür persönlich, aber auch im Namen des SK Rapid alles Gute für seine weitere Laufbahn. Er ist ein weiterer Beweis, dass man aus unserer Akademie den Sprung in eine der Top-Ligen Europas schaffen kann, auch wenn wir ihn natürlich nur sehr schweren Herzens ziehen lassen."

Müldür hat bei der 1920 gegründeten Unione Sportiva Sassuolo, auf die der SK Rapid vor drei Jahren in der UEFA Europa League Gruppenphase traf (1:1/heim und 2:2/auswärts), bereits erfolgreich alle erforderlichen Tests absolviert.

Zoran Barisic ergänzt abschließend: "Ich habe schon in den vergangenen Wochen gesagt, dass es immer wieder Anfragen für unsere Spieler gibt und wir auf der anderen Seite auch die Augen bezüglich möglicher Verstärkungen offenhalten. Das Transferfenster ist noch rund zwei Wochen offen, daher gilt diese Aussage nach wie vor."


Textquelle: © LAOLA1.at

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